Leistungssporthalle soll jetzt 8,2 Millionen Euro kosten
UWG plant Ausstieg

Lüdinghausen -

Die Unabhängige Wählergemeinschaft verabschiedet sich von der Planung der Leistungssporthalle. „Wir fordern die Einstellung der Planung“, heißt es in einer Presseerklärung der Fraktion. Und: „Wir steigen aus der Sache aus“, ergänzte Fraktionssprecher Markus Kehl im Gespräch mit den Westfälischen Nachrichten.

Samstag, 15.09.2012, 09:09 Uhr

Leistungssporthalle soll jetzt 8,2 Millionen Euro kosten : UWG plant Ausstieg
Die Leistungssporthalle soll nach Ansicht der UWG-Fraktion nicht realisiert werden. Foto: Architekt Arno Meyer

Für diesen Schritt führt die UWG mehrere Gründe an. Neben den weiter gestiegenen Kosten kritisiert die Fraktion außerdem die Einschränkung des Schulsports durch den Leistungssport. Zu den Kosten: Nach Erkenntnissen der UWG belaufen sich die Gesamtkosten mittlerweile auf 8,2 Millionen Euro, der Eigenanteil liegt bei 5,15 Millionen Euro. Die Fraktion zweifelt ferner an, dass der SC Union gewährleisten kann, dass die Halle 15 Jahre lang für den Leistungssport genutzt werden kann. Andernfalls muss die Stadt die Fördergelder in Höhe von 3,05 Millionen Euro zurückzahlen.

Dass nach 13 Uhr kein Schulsport in der Leistungssporthalle stattfinden kann, ist der UWG ein weiterer Dorn im Auge. Die Fraktion verweist hier auf steigenden Bedarf beispielsweise durch die Ganztagsschulen. Da der Breiten- oder Vereinssport in der Leistungssporthalle überhaupt keine Berücksichtigung finde, könne vorläufig auch nicht auf die abgängigen Cani- und Ostwall-Hallen verzichtet werden.

Die Alternative der UWG: Umgehend soll die Planung für einen funktionalen Zweckbau aufgenommen werden. Diese Halle dient nur dem Schul- und Vereinssport.

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