Vandalismus an der Ostwallschule
Steuerzahler darf zahlen

Lüdinghausen -

Erneut Vandalismus an der Ostwallschule: Am Wochenende traten Rowdys eine Scheibe ein und demolierten zwei Lüftungsgitter am Neubautrakt der Schule. „Den Schaden übernimmt keine Versicherung. Das muss der Steuerzahler bezahlen“, meinte Hausmeister Horst Hölscher gestern resignierend. Der Schaden soll nach Angaben der Polizei rund 1000 Euro betragen.

Montag, 15.10.2012, 21:10 Uhr

Vandalismus an der Ostwallschule : Steuerzahler darf zahlen
Horst Hölscher ist verärgert über den erneuten Vandalismus an der Ostwallschule. Foto: west

(Fast) jedes Wochenende das gleiche Dilemma: An der Ostwallschule – aber auch an anderen mehr oder weniger öffentlichen Plätzen – wird randaliert. Kürzlich brachen Unbekannte dicke Äste von den Bäumen ab. Am vergangenen Wochenende traten Rowdys eine Scheibe ein und demolierten zwei Lüftungsgitter am Neubautrakt der Schule. „Den Schaden übernimmt keine Versicherung. Das muss der Steuerzahler bezahlen“, meinte Hausmeister Horst Hölscher gestern resignierend. Der Schaden soll nach Angaben der Polizei rund 1000 Euro betragen.

Die Tat muss sich in der Nacht zum Sonntag gegen 0.30 Uhr ereignet haben. Um das Fenster einzuschlagen, mussten sich die Täter viel Mühe gegeben haben – es handelt sich um Spezialglas.

Der nächtliche Vandalismus, so bestätigte Polizei-Chef Reinhard Frieling, ist demnächst Thema einer Sitzung, zu der die Stadt Lüdinghausen eingeladen hat. Im Rahmen der Ordnungspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei werden alle Beteiligen an einem Tisch zusammenkommen. „Wir können nicht überall sein“, bestätigt Frieling eine gewisse Machtlosigkeit der Polizei. Schließlich muss sich die Polizei-Dienststelle in Lüdinghausen nicht nur um die Steverstadt kümmern. Zum Zuständigkeitsbereich der Wache zählen auch die Nachbarorte Senden, Ascheberg, Nordkirchen und Olfen – einschließlich aller Ortsteile.

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