Viele Projekte in der Stadt begleitet
Scheidender Vorstand zog positive Bilanz

Lüdinghausen -

Keine Spur von Amtsmüdigkeit, sondern der Wunsch, Verantwortung abzugeben und Freiheit hinzuzugewinnen, gab den Ausschlag für die scheidenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, Dr. Klaus Waldt und Wolfgang Schweer, in das zweite Glied zurückzutreten.

Mittwoch, 10.10.2012, 20:10 Uhr

„Wir waren und sind gern Politiker“, erklärten beide Politiker unisono anlässlich eine Feierstunde in der CDU Fraktion

Es wurde auch eine kleine Bilanz gezogen über 32 Jahre Fraktionsarbeit, davon 28 Jahre als Vorsitzender, in der Dr. Waldt die Geschicke der Stadt zusammen mit seinem Vertreter Wolfgang Schweer , der ihm dabei 25 Jahre zur Seite stand, mitbegleiten und gestalten konnte, wie es in einer Presseerklärung der CDU heißt.

Die Bilanz sei durchweg positiv ausgefallen. Die Verlegung der Jugendräume ins „Exil“, die Sanierung der Burg Lüdinghausen , der Rathausneubau, die Stadtentwicklung nach Osten zur Konrad-Adenauer-Straße und die Dorfkernentwicklung in Seppenrade mit der Schaffung neuer Wohnbauflächen auf dem alten Sportgelände waren einige bedeutende Entwicklungsschritte, die in diese Amtsperiode fielen. „Wo Licht ist, ist auch Schatten“, fügte Dr. Klaus Waldt selbstkritisch im Hinblick auf die unbefriedigende Entwicklung des Hallenbades hinzu.

Die neu gewählten Fraktionsvorsitzenden Bernd Möllmann, Dieter Tüns und Norbert Breitbach bedankten sich bei den scheidenden Vorgängern. „Stabile Mehrheitsverhältnisse und eine lebenswerte wachsende Stadt, die die Menschen magnetisch anzieht, sind der beste Gradmesser für eine erfolgreiche Politik. In eurer Amtsperiode ist die Stadt gewachsen und ihr konntet auf starke CDU-Anhängerschaft setzen“, lautet das Fazit des neuen Fraktionsvorstandes über die politische Arbeit von Dr. Klaus Waldt und Wolfgang Schweer in den vergangenen Jahrzehnten. Eine Bilanz, die sich die CDU-Fraktion mit dem neuen Fraktionsvorstand angesichts bevorstehender kommunalpolitischer Herausforderungen mindestens ebenso hart wird erarbeiten müssen wie Waldt und Schweer, heißt es abschließend in der Mitteilung.

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