Geschäftszentrum an der Konrad-Adenauer-Straße bestens angenommen
Lob in höchsten Tönen

Lüdinghausen -

Das Modehaus Bruno Kleine und der Edeka-Markt Wiewel prägen derzeit das Gesicht des Geschäftszentrums an der Konrad-Adenauer-Straße. Die Betreiber sind mit ihrem Standort bestens zufrieden. Im Herbst 2013 soll das Angebot um den Elektronikfachmarkt Euronics erweitert werden.

Dienstag, 27.11.2012, 07:11 Uhr

Geschäftszentrum an der Konrad-Adenauer-Straße bestens angenommen : Lob in höchsten Tönen
Ein Prosit auf das Geschäftszentrum: Bereichsleiter Martin Schwering (Wiewel), Wirtschaftsförderer Armin Heitkamp, Nicolas Kleine, Katja Wiewel, Bürgermeister Richard Borgmann, Barbara Schipper, Max Stroetmann, Frank Schipper, Michael May (v.l.) Foto: west

Eitel Sonnenschein und zufriedene Gesichter in der Geschäftswelt? Das ist eher die Ausnahme. Nicht so, als Bürgermeister Richard Borgmann gestern zum fünften Geburtstag des Geschäftszentrums an der Konrad-Adenauer-Straße eingeladen hatte. Kurz hintereinander hatten vor einem halben Jahrzehnt das Modehaus Bruno Kleine und der Edeka-Markt Wiewel eröffnet. In höchsten Tönen lobten die Inhaber dieser beiden Geschäfte die Standortwahl, die Infrastruktur und den Weitblick der Stadt Lüdinghausen. Angesichts dieser Begeisterung blicken auch Frank und Barbara Schipper ( Euronics ) mit großem Optimismus in die Zukunft: Der geplante Neubau ihres Elektrofachmarkts (neben Bruno Kleine) soll in einem Jahr eröffnet werden.

„Dieser Bereich hat die Stadt enorm weiter gebracht“, bilanzierte Bürgermeister Richard Borgmann gestern. In der Planungsphase regte sich jedoch Widerstand gegen die Ansiedlung des Textilkaufhauses Bruno Kleine. Die Sorge: Kaufkraft wird aus der Innenstadt abgezogen. Beim Blick in den Rückspiegel hat sich diese Sorge als unbegründet erwiesen, waren sich die „Geburtstagsgäste“ einig. „Welche Kommune kann schon einen solchen Standort vorweisen“, fragte beispielsweise Lebensmittelhändler und Investor Max Stroetmann. Dass die Grundstücke in dieser Form genutzt werden konnten, sei ein Glücksfall für alle Beteiligten gewesen.

Als „grandios“ bezeichnete auch Nicolas Kleine den Standort an der Konrad-Adenauer-Straße. Michael May, Investor des geplanten Euronics-Centers, vernahm diese Bilanz gerne: „Die Situation kann nur zum Erfolg führen“, prognostizierte er. May kündigte den Bauantrag des neuen Ladens mit einer Verkaufsfläche von fast 2000 Quadratmetern für die nächsten 14 Tage an. Baubeginn sei März/April, Fertigstellung im Herbst. Betreiber Frank und Barbara Schipper freuen sich bereits auf das Weihnachtsgeschäft 2013 am neuen Standort. Ihr künftiger Laden werde das Umfeld ergänzen.

„Wann kommen Sie an den neuen Standort?“ Mit dieser Frage sah sich Frank Schipper auch aus der Lüdinghauser Geschäftswelt in jüngster Zeit mehrfach konfrontiert. Die Innenstadt-Geschäftsleute wissen, dass das Zentrum an der Konrad-Adenauer-Straße die Innenstadt belebt. Auch Nicolas Kleine war überzeugt von einer positiven Ausstrahlung des gesamten Zentrums auf die Innenstadt.

Die Geschäfte sind nicht nur Standortfaktoren für Lüdinghausen, die Kunden binden. Auch für die Unternehmer handelt es sich um „sehr gute Lagen“, wie Markt-Betreiberin Katja Wiewel und Nikolas Kleine betonten. Die Lebensmittelhändlerin würde am liebsten den Markt deutlich vergrößern, Kleine sprach von einer immer noch steigenden Zahl auswärtiger Kunden.

Rückblickend äußerten sich die „Betroffenen“ sogar noch positiv über den eher ungeliebten Architektenwettbewerb, zu dem sie Bürgermeister Richard Borgmann „verdonnert“ hatte. „Der Wettbewerb war mehr als nur eine interessante Erfahrung“, so Max Stroetmann. Und Nicolas Kleine kann sich vorstellen, „so etwas noch einmal zu machen“.

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