Geschichtsbaum lässt auf sich warten
Statik für Kreisel-Kunst steht noch aus

Lüdinghausen -

Der „Geschichtsbaum“ im Kreisverkehr beim Modehaus Bruno Kleine lässt auf sich warten. Es hapert an der Statik. Erst wenn die berechnet sei, könne die Skulptur aufgestellt werden, so Josef Brinkhaus, Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW.

Samstag, 12.01.2013, 09:01 Uhr

Das Kunstwerk auf dem Kreisel vor Bruno Kleine wurde von Jürgen Polenz (v.l.), Johann Wilms und Wolfgang Nabbefeld von der Landschaftsgärtnerei Schü-Na, die die Platzgestaltung übernimmt, vorgestellt.
Das Kunstwerk auf dem Kreisel vor Bruno Kleine wurde von Jürgen Polenz (v.l.), Johann Wilms und Wolfgang Nabbefeld von der Landschaftsgärtnerei Schü-Na, die die Platzgestaltung übernimmt, vorgestellt. Foto: west

Eigentlich herrscht Einigkeit über die Gestaltung des Kunstwerkes auf dem Kreisel bei Bruno Kleine . Aber manchmal steckt der Teufel im Detail. Dieses Detail heißt in diesem Falle „ Statik “. Die fehlt nämlich noch, um auf dem Kreisverkehrsplatz den „ Geschichtsbaum “ aufzustellen. Grundsätzlich, so bestätigte Josef Brinkhaus , Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW , jetzt gegenüber den Westfälischen Nachrichten, habe die Behörde die Planung abgesegnet. Was jetzt noch fehle, sei die Statik und eine detaillierte Angabe von Maßen. „Wir müssen das Projekt schließlich auch mit Blick auf die Sicherheit im Auge behalten“, so Brinkhaus. Abstände und Höhen müssten kontrolliert werden. Eine entsprechende Vereinbarung über den Bau des Kunstwerkes müsse außerdem mit der Stadt Lüdinghausen getroffen werden.

Die Stadt Lüdinghausen verweist ihrerseits auf die Firma Polenz. Die Metall-Manufaktur will – wie schon auf mehreren anderen Kreisverkehren – das Kunstwerk zur Verfügung stellen. Das Unternehmen, so bestätigte Stadt-Pressesprecher Armin Heitkamp, sei darüber informiert, dass die Statik noch benötigt werde. Die Stadt geht davon aus, dass die Unterlagen „zeitnah“ eingereicht werden. Wie bereits berichtet, soll auf dem Kreisel der „Geschichtsbaum“ entstehen. Das Kunstwerk ähnelt einer Trauerweide an dessen herabhängenden Ästen sich scherenschnittartige Abbildungen typisch Lüdinghauser Themen befinden – die Burgen, die Glocke, der Ammonit.

»Wir müssen das Projekt schließlich auch mit Blick auf die Sicherheit im Auge behalten.«

Josef Brinkhaus, Sprecher des Landesbetriebs Straßen NRW
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