Weltgebetstag
Das Land von Rotwein und Baguette

Lüdinghausen/Seppenrade -

Frankreich steht im Mittelpunkt des Weltgebetstages, der am 1. März stattfindet. Christinnen aus Frankreich haben die Gottesdienstordnung erstellt.

Freitag, 15.02.2013, 07:02 Uhr

„Was machen Sie am ersten Freitag im März, dem Weltgebetstag ?“, fragen die Kirchengemeinden der Steverstadt in ihrer Mitteilung zum Weltgebetstag 2013 unter dem Motto: „Ich war fremd – und ihr habt mich aufgenommen“. In diesem Jahr haben Christinnen aus Frankreich die Gottesdienstordnung erstellt und rufen alle Christen in mehr als 170 Ländern zum Gebet und zum Handeln auf.

„Frankreich – unser Nachbarland – eigentlich meinen wir es zu kennen. Verbinden sich doch für viele Urlaubserinnerungen, Lebenskunst, Begriffe wie Haute Couture, Chansons, Rotwein , Baguette und Käse mit seinem Namen“, heißt es weiter.

Aber dass Frankreich sehr viel mehr zu bieten hat, das wissen alle, die sich einmal näher mit dem Land befasst haben. Dazu gibt der Weltgebetstag mit seinen verschiedenen Angeboten in Lüdinghausen und Seppenrade Gelegenheit. Zum Beispiel:

Welche Rollen spielen Frauen und Familien heute in der französischen Gesellschaft? Was bedeutet die strikte Trennung von Staat und Kirche? Wie leben asylsuchende Menschen in Frankreich und wer unterstützt sie? Wie kann jeder und jede Einzelne von uns zu einer „Kultur des Willkommens“ beitragen?

Mutig konfrontiere der Weltgebetstag mit den gesellschaftlichen Bedingungen in der „Festung Europa“, in der oft nicht gelte, wozu Jesus Christus aufruft: „„Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen“.

Die Kirchengemeinden laden alle Interessierten zu den Gottesdiensten und Workshops rund um den Weltgebetstag 2013 (siehe Kasten nebenan) ein, heißt es abschleißend in der Mitteilung.

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