Erster Spatenstich für U-3-Ausbau des St.-Elisabeth-Familienzentrums
Was lange währt, wird endlich gut

Lüdinghausen -

200 Quadratmeter groß wird der Anbau des Familienzentrums St. Felizitas in Lüdinghausen, der demnächst die Räumlichkeiten für die U 3-Kinder aufnehmen wird. Dort entstehen unter anderem vier Ruheräume, ein neuer Personalraum, zwei Wickelbereiche, ein Speiseraum sowie die Erweiterung der Küche.

Donnerstag, 07.03.2013, 11:03 Uhr

Der erste Spatenstich ist getan: Kindergartenleiterin Reinhild Limberg (v.r.), MdL Werner Jostmeier, Architekt Stefan Dinkelborg und die Kirchenvorstandsmitglieder Barbara Hohenlöchter, Michael Oestermann, Margret Pernhorst, Heinz Altenbockum und Wolfgang Suttrup
Der erste Spatenstich ist getan: Kindergartenleiterin Reinhild Limberg (v.r.), MdL Werner Jostmeier, Architekt Stefan Dinkelborg und die Kirchenvorstandsmitglieder Barbara Hohenlöchter, Michael Oestermann, Margret Pernhorst, Heinz Altenbockum und Wolfgang Suttrup Foto: ben

Nachdem die gerechte und vor allem modisch passende Verteilung der Bauhelme ausdiskutiert war, schritten Margret Pernhorst vom Kirchenvorstand der St.-Felizitas-Gemeinde und CDU-Landtagsabgeordneter Werner Jostmeier gestern Mittag im Beisein der übrigen Verantwortlichen zur Tat, beziehungsweise griffen zur Schaufel und vollführten damit den symbolischen ersten Spatenstich zum U-3-Ausbau des St.-Elisabeth-Familienzentrums. Bis zum nächsten Jahr sollen in dem circa 200 Quadratmeter großen Anbau unter anderem vier Ruheräume, ein neuer Personalraum, zwei Wickelbereiche , ein Speiseraum sowie die Erweiterung der Küche Platz finden. „Wir werden dann insgesamt 22 Kindern unter drei Jahren einen Platz anbieten können“, freute sich schon jetzt Leiterin Reinhild Limberg insbesondere vor dem Hintergrund, dass es in ihrer Einrichtung schon seit Jahren eine lange Warteliste für genau solche Betreuungsplätze gibt. „Die Familien sind darauf angewiesen, und wir sind froh, den Bedarf künftig decken zu können.“

»Wir werden dann insgesamt 22 Kindern unter drei Jahren einen Platz anbieten können.«

Reinhild Loimberg, Leiterin des Familienzentrums St. Elisabeth

Die Kindergartenleiterin hatte zu dem Festakt extra ein Zitat herausgesucht: „‘Nur wer den Mut hat zu träumen, hat auch die Kraft zu kämpfen‘, und gekämpft haben wir wirklich.“ Zwei Jahre brauchte es, bis die Finanzierung stand, bis von Land und Bund 365 000 Euro bewilligt waren. „Das war eine lange und harte Wegstrecke“, betonte auch Werner Jostmeier. „Sie haben sich nie entmutigen lassen und dafür gebührt ihnen Dank und Respekt“, wandte er sich an die anwesenden Mitglieder des Kirchenvorstands, Margret Pernhorst, Michael Oestermann, Barbara Hohenlöchter, Wolfgang Suttrup und Heinz Altenbockum, und vor allem an Einrichtungsleiterin Reinhild Limberg, die den Dank gerne zurückgab. „Sie haben sich ganz persönlich für uns eingesetzt und uns wertvolle Tipps gegeben“, ergänzte auch Oestermann das Lob an den Landtagsabgeordneten.

Nach dem Umbau werden im St.-Elisabeth-Familienzentrum insgesamt 75 Kinder in vier Gruppen betreut, dabei handelt es sich um zwei „Typ-1“-Gruppen für Kinder von zwei bis sechs Jahren sowie jeweils eine „Typ-2“-Gruppe für Kinder von null bis drei Jahren und eine „Typ-3“-Gruppe für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. „Wenn das Wetter uns keinen Streich spielt, werden wir bis zum Jahresende die Baumaßnahme abschließen können“, stellt Architekt Stefan Dinkelberg schon mal vorsichtig in Aussicht.

»Wenn das Wetter uns keinen Streich spielt, werden wir bis zum Jahresende die Baumaßnahme abschließen können.«

Architekt Stefan Dinkelborg
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