Gemeinsame Übung
Schwelbrand im Warenlager

Seppenrade -

Gemeinsam übten die Feuerwehr-Löschzüge aus Seppenrade und Hullern den Ernstfall. Angenommen wurde am Montagabend ein Schwelbrand im Warenlager der Raiffeisen in Seppenrade. Beteiligt an der Übung war auch das DRK.

Mittwoch, 03.07.2013, 19:07 Uhr

Großalarm auf der Dülmener Straße in Seppenrade am Dienstagabend. Der Altbau des Raiffeisenmarktes, der in den kommenden Wochen abgerissen werden soll, um weitere Parkflächen zu schaffen, war Objekt für eine große Feuerwehrübung. An der nahmen neben dem Löschzug Seppenrade die Kameraden der Feuerwehr aus Hullern sowie das DRK teil. Rund 80 Kräfte waren im Einsatz.

Die angenommene Lage sah vor, dass im Altbau das Dachgeschoss durch einen Blitzschlag in Brand geraten ist. Durch Überspannung ist im Warenlager ein Schwelbrand entstanden. Zur Unfallzeit befinden sich fünf Mitarbeiter im Altbau, der durch den Brand stark verraucht ist. Im Warenlager sollen sich drei Personen aufgehalten haben.

Unter schweren Atemschutz und mit Hilfe der Drehleiter wurden die laut um Hilfe rufenden Personen vom Löschzug Seppenrade aus dem Obergeschoss des Altbaus gerettet und dem DRK übergeben. Das Rote Kreuz hatte eine „Patientenablage“ und einen Behandlungsplatz auf dem benachbarten Grundstück der Firma Hagelschuer zur Versorgung der Verletzten eingerichtet. Der Löschzug aus Hullern nahm sich das verrauchte Warenlager vor und übergab die hier geborgenen Verletzten ebenfalls dem DRK.

Bei Grillwürstchen und kühlen Getränken dankte Löschzugführer Heiner Muhle in der kleinen Manöverkritik dem Geschäftsführer des Raiffeisenmarktes, Alfons Oberholz, dass die Feuerwehrkameraden an diesem Objekt üben durften. Paul Stimberg stellte die von ihm ausgearbeitete Übung noch einmal allen Teilnehmern vor.

Wehrführer Günter Weide sprach als Beobachter von einer guten Übung, die ohne Fehler abgelaufen sei. „Wir als Feuerwehr sind dankbar, wenn wir zusammen mit anderen Wehren üben können. Die Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Hullern ist gut verlaufen“, war das Fazit des Wehrführers.

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