Lüdinghauser Ruderer in Berlin
„Dao brakt wi so dadör“

Lüdinghausen/Berlin -

„Hallo Sportsfreunde, was habt ihr denn jetzt vor?“ Der Schleusenwärter am Teltowkanal im Süden Berlins staunte nicht schlecht, als acht Lüdinghauser Ruderer um Einlass baten.

Mittwoch, 03.07.2013, 18:07 Uhr

„Hallo Sportsfreunde, was habt ihr denn jetzt vor?“ Der Schleusenwärter am Teltowkanal im Süden Berlins staunte nicht schlecht, als acht Lüdinghauser Ruderer mit ihrer Bake „Hans Hermann Meyer “ um Einlass baten.

Dieser Achter der besonderen Art, bei dem sich zwei Viererreihen parallel zueinander in die Riemen legen, war für den Ruderclub Tegelort eigens angefertigt worden. Das über elf Meter lange Boot liehen sich die Sportler vom Ruderverein Lüdinghausen am Wochenende für drei Tage aus, um bei ihrer Wanderfahrt einmal die Hauptstadt auf dem Wasser zu umrunden.

Auf ihrer 85 Kilometer langen Route kam ihnen alles unter den Kiel, was in Berlin Rang und Namen hat. Nach der ersten Etappe über Havel und Wannsee wurde das klassische Wassersportrevier im Westen verlassen und es ging in den Teltowkanal und nach erfolgreicher Schleusung weiter Richtung Osten.

Nach einem kurzen Stück über die Spree führte die Tour dann in den Landwehrkanal und einmal mitten durch Kreuzberg („dao brakt wi so dadör“), wo die „Hans Hermann Meyer“ wiederum die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zog.

Nach insgesamt fünf Schleusungen an drei Wassertagen standen 85 Ruderkilometer im Bordbuch, und der „Heimathafen“ in Tegelort war wieder erreicht.

Allerbestes Ruderwetter, die akribische Routenplanung durch Tourenleiter Rainer Nee und die Gastfreundschaft des Ruderclubs Tegelort lassen für alle Beteiligten nur ein Fazit zu: Auch für Ruderer ist Berlin immer eine Reise wert, heißt es im Pressebericht.

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