Erste städtische Säule übergeben
Handy an – Strom kostenlos laden

Lüdinghausen -

Grün ist sie, ein bisschen gelb und oben ganz weiß. Die Stadt Lüdinghausen hat sie geschenkt bekommen. Und jeder, der ein Handy hat, kann an ihr kostenlos sein E-Auto aufladen.

Montag, 21.10.2013, 17:10 Uhr

Grün ist sie, ein bisschen gelb und oben ganz weiß. Und sie „untermauert, dass Lüdinghausen im ökologischen Bereich weiter voranschreitet“, so drückte es am Montagnachmittag Bürgermeister Richard Borgmann aus. Und der freute sich sichtlich über die erste städtische Ladesäule, an der jeder, der ein Handy und natürlich ein E-Auto besitzt, eben dieses, das Auto, ab sofort aufladen kann – kostenlos. Denn den Strom, den bezahlt die Stadt. „Wenn ich den Andrang hier so sehe, bin ich mal gespannt, wie lange das funktioniert“, sagte ein vergnügter Dr. Hans Dieter Storzer .

Seit elf Jahren wohnt Storzer, Geschäftsführer der EBG Group in Lünen, mittlerweile in der Steverstadt. Und das offensichtlich so gerne, dass er die beschriebene Ladesäule gestern der Stadt schenkte. Jede Menge Besitzer und künftige Besitzer von Elektro-Autos waren zur offiziellen Säulen-Übergabe am Montagnachmittag gekommen und berichteten von ihren Erfahrungen beim „Tanken“.

Wer die Säule auf dem Parkplatz Ostwallstraße nutzen will, kann das aktuell nur tun, indem er mit seinem Handy – die Nummer darf nicht unterdrückt sein – die Zahlenkombination wählt, die auf dem Display der Säule erscheint. Dann fließt der Strom. Wird dieselbe Zahlenkombination erneut gewählt, wird der Ladevorgang beendet.

Bürgermeister Borgmann und Björn Herrmann, Leiter des Bauamtes, betonten, dass die Stadt darüber nachdenke, die Lüdinghausen-Karte so auszustatten, dass auch mit der die Ladestation genutzt werden kann. Außerdem, so Borgmann, werde überlegt, zwei Parkplätze für E-Auto-Besitzer, die ihren Wagen aufladen wollten, zu reservieren. Das ist bis dato nicht der Fall. Die Ladewilligen müssen sogar Parkgebühren zahlen.

Die Stadt hat nach Aussage von Bauamtsleiter Herrmann 2500 Euro für den Strom im Haushalt bereitgestellt. Darüber hinaus hat sie das Fundament gießen lassen. „Wir sind überzeugt davon, dass diese Energie Zukunft hat“, betonte Herrmann. So eine Ladesäule zu haben, „das steht Lüdinghausen gut zu Gesicht“.

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