Zukunftswerkstatt am 14. Oktober  in der Burg Lüdinghausen
Es geht um die Heimatstadt

Lüdinghausen -

Am Prozess der Stadtentwicklung können sich die Lüdinghauser Bürger selbst aktiv beteiligen. Alle Interessierten sind zu einer Zukunftswerkstatt am 14. Oktober in die Burg Lüdinghausen eingeladen. Dabei geht es sowohl um die Gestaltung der Verbindung der Burgen Lüdinghausen und Vischering wie auch um eine Verzahnung mit der Altstadt und dem Marktplatz.

Donnerstag, 10.10.2013, 07:10 Uhr

Die Entwicklung der Innenstadt, die Verbindung der beiden Burgen Vischering und Lüdinghausen sowie der großen Freifläche zwischen den Burgen entlang des Kapitelwegs sei ein Prozess, der die Stadt noch lange beschäftigen werde. Das stellte Bürgermeister Richard Borgmann jetzt in einem Pressegespräch fest. Und bei diesen Plänen und Ideen für ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) wolle die Stadt nicht „im stillen Kämmerlein“ agieren, sondern die Bürger intensiv mit einbeziehen, erklärte Joachim Sterl vom Dortmunder Planungsbüro Post/Wolters, das diesen Prozess im Auftrag der Stadt begleitet.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist die „ Zukunftswerkstatt “ am Montag (14. Oktober) um 19 Uhr im Kapitelsaal der Burg Lüdinghausen. Dazu seien alle interessierten Lüdinghauser eingeladen, betont Fachbereichsleiter Björn Herrmann. Zu Beginn des Abends werden Vertreter des Büros Post/Wolters sowie des ebenfalls eingebunden Büros GTL Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf in einer „Bestandsaufnahme“ die Stärken und Schwächen der Lüdinghauser Innenstadt beleuchten. Anschließend können die Bürger in bis zu vier verschiedenen Arbeitsgruppen eigene Ideen entwickeln, wie sie sich etwa die Gestaltung des Areals zwischen den beiden Burgen, das sich inzwischen im Eigentum der Stadt befindet, oder den Marktplatz vorstellen. „Das Ganze ist ein offener Prozess“, betonte Joachim Sterl.

Wesentlicher Bestandteil der Verbesserung der Verbindung der beiden Burgen untereinander wird die Gestaltung des „Maisackers“ entlang des Kapitelwegs sein. Im Rahmen eines bundesweit ausgeschrieben Wettbewerbs sollen sich dabei mindestens zehn Planungsbüros mit dem Gelände beschäftigen. Der Zeitplan dafür ist eng gesteckt. Die Ergebnisse sollen bereits im Frühjahr 2014 vorliegen. Der Abschluss des gesamtprojekts ist für den Frühsommer 2014 anvisiert.

Das Ganze ist ein offener Prozess.

Joachim Sterl vom Planungsbüro Post/Wolters

Doch das ISEK hat noch mehr im Blick. Neben der Marktplatzgestaltung dürfe auch ein Objekt wie die Burg Wolfsberg nicht außen vor bleiben, sagte der Bürgermeister. Auch wenn dies noch Zukunftsmusik sei, gehöre sie zum Stadtbild. Der Prozess der Innenstadtgestaltung werde sich über Jahre hinziehen.

Ein Pfund, mit dem die Stadt aus seiner Sicht noch unzureichend wuchere, sei die Wasserlandschaft der Stever. Sie gelte es, auch optisch im Stadtbild zu unterstreichen, sagte Stadtplaner Sterl.

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