Elektromobilität
23 Mal das Stromnetz angezapft

Lüdinghausen -

23 Mal wurde bisher die Ladestation für Elektrofahrzeuge auf dem Ostwall-Parkplatz genutzt. 97 kWh Strom zapften die Autobesitzer bisher aus dem Stromnetz. Die Stadt hofft, dass die Säule häufiger in Anspruch genommen wird, obwohl die Stromkosten von der Kommune getragen werden.

Samstag, 01.02.2014, 18:02 Uhr

2500 Euro hat die Stadt Lüdinghausen im Etat bereit gestellt. Damit „subventioniert“ die Kommune den Stromverbrauch von Elektrofahrzeugen , wenn sie an der städtischen Ladesäule auf dem Ostwall-Parkplatz die Batterien laden. Bis dieser Betrag jedoch ausgeschöpft wird und der städtische „Elektro-Topf“ leer ist, dürfte es noch einige Zeit dauern. Bisher wurde an der Ladesäule, die am 21. Oktober offiziell freigegeben wurde, erst 23 Mal getankt. 97 kWh wurden aus dem Stromnetz in die Fahrzeugbatterien „umgefüllt“, bestätigte jetzt Stadt-Pressesprecher Armin Heitkamp auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten .

„Wir hatten auch nicht erwartet, dass sogleich der Boom ausbricht“, kommentierte Heitkamp die Verbrauchszahlen. Die Stadt hatte die Installation der Ladestation unter Marketing-Aspekten gesehen. „Das ist für Lüdinghausen ein Vorzeige-Projekt.“ Und das auch noch ein kostenloses, denn die Säule wurde von Dr. Hans Dieter Storzer, Geschäftsführer der EBG-Group in Lünen, gestiftet. Die Stadt reserviert die beiden Parkplätze auf dem Ostwall-Parkplatz – und stiftet den Strom. „Dass es hier eine solche Lademöglichkeit gibt, muss sicherlich noch etwas bekannter werden“, ist sich Heitkamp sicher, dass der Boom irgendwann kommt.

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