ADFC-Empfehlung
Massive Rohre lösen alte Fahrradständer ab

Lüdinghausen -

Fahrradständer aus verzinktem Stahlrohr stellt die Stadt in diesen Tagen an vielen Stellen der Stadt auf. Darüber freut sich der ADFC. Die Fahrradfreunde geben Tipps, wie an diesen Fahrradabstellanlagen die Bikes optimal gesichert werden.

Freitag, 25.04.2014, 12:04 Uhr

Pünktlich zur Fahrradsaison stehen die neuen Fahrradständer in Lüdinghausens Innenstadt. „Die kommen zur rechten Zeit“, freute sich jetzt Wilhelm Beckmann , Vorstandsmitglied des „Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs“ ( ADFC ). Er freut sich auch darüber, dass von der Stadt die massiven Rohre in U-Form angeschafft und in­stalliert wurden. Diese Form der Fahrradständer wird vom Fahrradclub nämlich empfohlen.

Die Empfehlung erfolgt aus gutem Grund: An diesen Ständern können die oft teuren Fahrräder optimal gesichert werden. Beckmann erinnerte daran, dass es in Lüdinghausen eine hohe Diebstahlsrate bei Fahrrädern gebe.

Wie eine solche Sicherung am besten erfolgen sollte, demonstrierten Beckmann und Steffi Ronald vom Zweiradhaus Witteler. Wichtig sei insbesondere, dass zum Abschließen des Rades hochwertige Schlösser genutzt werden. Etwa zehn Prozent des Fahrrad-Wertes sollte man auch in ein gutes Schloss investieren, nannte Beckmann die Faustformel. Ummantelte Kettenschlösser aus Spezialstahl oder Klappschlösser, die wie ein Zollstock funktionieren, bilden einen effektiven Schutz gegen Langfinger. Die neuen Fahrradständer bieten sich dazu an, gleich zwei Räder doppelt zu sichern, wenn man zu zweit unterwegs sei, so Beckmann. „Aber auf keinen Fall ein fremdes Rad mit abschließen“, so seine Warnung.

An der Mühlen- und Wilhelmstraße sowie an der Felizitas-Kirche sind die ersten neuen Fahrradständer bereits aufgestellt worden. „Weitere sind in Vorbereitung“, so Bauamtsleiter Björn Herrmann – beispielsweise gegenüber der Stadtbücherei St. Felizitas. Am Marktplatz wird es dagegen noch etwas dauern, bis dort neue Abstellanlagen entstehen. Ein neues Gestaltungskonzept für den Markt wird gesucht. Am 15. Mai verabschiedet der Stadtrat das Integrierte Stadtentwicklungskonzept. Wichtiger Bestandteil dieser Planung sei auch der Markt, betonte Bürgermeister Richard Borgmann. Bei der Umsetzung des Konzeptes komme auch dem Verkehrsmittel Fahrrad eine besondere Bedeutung zu, war sich Borgmann gegenüber den WN sicher.

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