Gesundheitstag der Post
Zu Fuß einmal im Berufsleben um die Welt

Lüdinghausen -

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist für die Post ein wichtiges Gut. Und für die Betroffenen persönlich natürlich auch. Aus diesem Grunde fand gestern in der Lüdinghauser Zentrale des Bundesunternehmens ein „Gesundheitstag“ statt.

Donnerstag, 22.05.2014, 17:05 Uhr

„Zeigt her Eure Füße, zeigt her Eure Schuh.“ So lautet ein altes Kinderlied. Um Füße und Schuhe ging es auch gestern beim Gesundheitstag der Deutschen Post . „Wir wollen die Kollegen sensibel machen für das Thema Gesundheit. Die Füße sind ihr wichtigstes Arbeitswerkzeug“, erläuterte gestern Harry Wedhorn , Fachkraft für Arbeitssicherheit der Post, den Hintergrund der Aktion. Kein Wunder: Durchschnittlich legt ein Postbote pro Jahr rund 1100 Kilometer zurück. Hochgerechnet auf 35 Dienstjahre läuft er mit 38 000 Kilometer fast einmal um den Erdball.

Auch wenn die Zeiten vorbei sind, dass die Zusteller mit schweren Umhängetaschen von Haus zu Haus liefen und das Auto manchen Marsch ersetzt, so sind die schwarz-gelben Mitarbeiter mit dem Posthorn als Logo doch immer noch viel per pedes unterwegs. Beispielsweise Denise Klose, die als Auszubildende zur „Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen“ derzeit in Lüdinghausen im Einsatz ist. Rund zehn Kilometer beträgt ihre tägliche Strecke, die sie mit einer Handkarre abklappert. „Abends tun mir die Füße weh“, erläutert sie die Auswirkungen des Pflastertretens. Zur Erholung „lege ich die Füße hoch“. Der 20-Jährigen dürfte das zur Erholung zunächst mal ausreichen. Ziel des gestrigen Gesundheitstages ist es jedoch, die „Kollegen zu sensibilisieren, dass sie auf ihre Gesundheit zu achten“, so Wedhorn. In diesem Zusammenhang gab er beispielsweise Tipps zur richtigen Ernährung, für das richtige Schuhwerk oder für das richtige Treppensteigen. „USA-Unfälle“ nennen die Arbeitsschutz-Fachleute die häufigsten Ursachen: Umknicken, stürzen, ausrutschen. Um für diese „kleinen Katastrophen“ zu sensibilisieren, wurde gestern beispielsweise ein Stolperparcours aufgebaut, der die Fallen des Alltags verdeutlichte. Aber nicht nur an die „Fußgänger“ wurde gedacht: Für alle Tätigkeitsbereiche gab es Tipps – beispielsweise das richtige Verpacken der Ladung in den Autos. Die Zeit steht bei der Post nicht still.

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