Feuerwehrleute des Löschzuges Seppenrade legen das Sportabzeichen ab
15 Meter hoch, keine fünf Meter weit

Seppenrade -

Ihre Fitness stellen die Blauröcke der Feuerwehr Jahr für Jahr beim Kampf um die Leistungsspange oder im Wettkampf auf Kreisebene unter Beweis. Fast 20 Frauen und Männer des Löschzuges Seppenrade tauschten nun die dicke Uniform gegen Sporttrikots und die schweren Stiefel gegen Laufschuhe.

Donnerstag, 07.08.2014, 08:08 Uhr

Viel Spaß  machte dem Fortunen-Team und den Wehrleuten das Sportabzeichen. Löschzugführer Frank Becker (r.) ging mit gutem Beispiel voran.
Viel Spaß  machte dem Fortunen-Team und den Wehrleuten das Sportabzeichen. Löschzugführer Frank Becker (r.) ging mit gutem Beispiel voran. Foto: mib

Sie alle hatten sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, das Sportabzeichen zu schaffen. Allen voran auch Löschzugführer Frank Becker . Dafür machte das Sportabzeichenteam des SV Fortuna um Steffie Knaup gern eine Extraschicht, um die Zeiten und Weiten nicht wie gewohnt montags, sondern am Dienstabend der Feuerwehr , dienstags, auf dem Sportplatz an der Reckelsumer Straße zu messen.

Schon bei den ersten Disziplinen mussten die Wehrleute erkennen, dass es leichter ist, unter schwerem Atemschutz einen Schlauch auszurollen und an einen Hydranten anzuschließen, als mit einem Medizinball, der so klein aussah, aber recht schwer war, oder mit dem Schleuderball die erforderlichen Weiten zu erreichen. Die meisten Teilnehmer waren ehrgeizig genug, um die Anforderungen für das Sportabzeichen in Gold in Angriff zu nehmen. Da flog so mancher Schleuderball zwar 15 Meter hoch, aber keine fünf Meter weit. Also mussten weitere Versuche unternommen werden. Das galt auch für die Läufe über 50 und 100 Meter, oder beim Weitsprung, bis die Norm endlich geschafft war. Nach den Sprintstrecken absolvierten einige sogar noch den 3000-Meter-Lauf in ansprechenden Zeiten. Wenn jetzt noch alle den Schwimmnachweis erbringen, steht der begehrten Auszeichnung mit dem Sportabzeichen nichts mehr im Weg.

Heinz Knust, sportlicher Leiter des SV Fortuna, hatte als „Beobachter“ natürlich ein Auge auf besondere „Talente“ geworfen. Und da gab es mit Marcel Hülk nur einen mit wirklich guten Zeiten und Weiten in den Reihen der Feuerwehr, aber der spielt auch schon in der Ersten des SV Fortuna.

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