„Das finden wir nicht in Ordnung“
Inklusion ohne Olfen und Nordkirchen

Lüdinghausen -

Die weiterführenden Schulen unter städtischer Trägerschaft sollen zu „Orten des gemeinsamen Lernens“ werden. Über diese Frage herrschte am Donnerstagabend im Schulausschuss Einigkeit. Zumal man sich den gesetzlichen Vorgaben des Landesschulgesetzes kaum widersetzen könne, so die Beigeordnete Christine Karasch.

Freitag, 26.09.2014, 17:09 Uhr

Umso verstimmter nahm sie – und auch der Ausschuss – zur Kenntnis, dass sich die beiden Gesamtschulen in Olfen und Nordkirchen mit unterschiedlichen Begründungen aus diesem Prozess zunächst ausklinken wollen. „Das finden wir nicht in Ordnung“, sagte Christine Karasch und fand dabei einhellige Zustimmung in der Politik. Sie schlug daher vor, den zustimmenden Inklusions-Beschluss der Stadt zu ergänzen, mit dem Hinweis, dass auch die beiden Gesamtschulen diesen Weg gehen müssten. Die Abstimmung in dieser Frage endete mit einem Patt, sodass sich der Rat am 2. Oktober mit dem Thema befassen wird.

Dieter Tüns (CDU) nannte die Haltung der Olfener und Nordkirchner „eine Farce“. Michael Spiekermann-Blankertz (SPD) meinte, er könne sich nicht vorstellen, „dass die Gesamtschulen den Anforderungen der Inklusion nicht gerecht werden können“.

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