Projekttage am Gymnasium Canisianum
„Give Peace A Chance“

Lüdinghausen -

„Give Peace A Chance“ (Gib dem Frieden eine Chance) – das Thema der Projekttage am Canisianum hatte die Schülervertretung gewählt – und an den drei Tagen vor den Herbstferien war das Geschehen am Gymnasium genau davon bestimmt. In verschiedenen – teils jahrgangsübergreifend gebildeten, so SV-Lehrer Clemens Brüggenolte – Gruppen beschäftigten sich die Schüler mit den unterschiedlichsten Aspekten von Frieden.

Freitag, 03.10.2014, 16:10 Uhr

„Give Peace A Chance“ – unter diesem Motto standen die Projekttage am Gymnasium Canisianum. Das Thema hatten die Schüler selbst gewählt.
„Give Peace A Chance“ – unter diesem Motto standen die Projekttage am Gymnasium Canisianum. Das Thema hatten die Schüler selbst gewählt. Foto: wer

Da ging es um Flucht und Asyl oder das Schicksal von Kindersoldaten oder Kinderarbeitern, um das „Grauenvolle Gesicht des Krieges“ oder um die Arbeit von Amnesty International . Um Frieden vor der eigenen Haustür ging es beim Thema Mobbing. Am Donnerstag stellten die einzelnen Gruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit allen anderen vor.

„Wir haben viel herausgefunden, was wir vorher nicht wussten“, berichteten Sofie Pieper und Antonia Kleffmann , die sich in ihrer Gruppe mit der Situation von Kinderarbeitern in der Elfenbeinküste, die in der Kakaoernte eingesetzt werden, beschäftigt hatten. Die Schüler machten sich auch Gedanken darüber, wie man auf die Lage dieser Kinder aufmerksam machen könnte – etwa durch eine Unterschriftensammlung oder Spenden für Hilfsorganisationen. „Vielleicht müssen wir auch darüber nachdenken, andere Schokolade zu kaufen“, sagte Antonia Pieper.

Der Film „Homevideo“ brachte einer Gruppe Oberstufenschüler das weite Feld des Mobbings näher. Sie stellten sich in den drei Projekttagen unter anderem die Frage, wie Mobbing zu vermeiden sei und wie man den Opfern beistehen könnte. „Man lernt andere Ansichten kennen und tauscht sich aus“, waren sich Mareen Lange, Julia Schulze-Wenning, Anna Hatebur, Franziska Heck und Sina Weber einig, dass die Projekttage auch positive Wirkung für die Zukunft haben. Ihre Ergebnisse präsentierten sie an einer großen Plakatwand.

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