SPD-Mitglieder bestimmten neue Vorstandsmannschaft
Niko Gernitz gewählt

Lüdinghausen -

Mit dem 21-jährigen Niko Gernitz hat der bislang jüngste Vorsitzende in der Geschichte der Lüdinghauser Sozialdemokraten den Vorsitz im Ortsverein übernommen. Gewählt wurde er in der Mitgliederversammlung am Mittwochabend in der Gaststätte „Zur Mühle“. Er tritt die Nachfolge von Klaus-Dieter Göbel an, der im Mai im Alter von 69 Jahren verstorben war. Und so warf dessen plötzlicher Tod seinen Schatten auf die Versammlung. Noch immer sind die Sozialdemokraten tief betrübt, wie zahlreiche Wortmeldungen zeigten.

Freitag, 31.10.2014, 10:10 Uhr

Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Lüdinghausen wurde am Mittwochabend neu gewählt. An der Spitze steht der 21-jährige Niko Gernitz (3.v.r.).
Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Lüdinghausen wurde am Mittwochabend neu gewählt. An der Spitze steht der 21-jährige Niko Gernitz (3.v.r.). Foto: wer

Gernitz, der bei der Kommunalwahl im Mai auch ein Ratsmandat erhalten hat, setzt auf Teamarbeit. Das machte er in einem kurzen Beitrag deutlich. Neu zu diesem Team im Vorstand gehören auch die beiden Stellvertreter Natalie Geist und Kors Barendregt.

Doch nicht nur Wahlen standen auf der Tagesordnung. Mit einstimmigem Votum sprach sich die Versammlung dafür aus, in der Frage eines Bürgermeisterkandidaten für die Wahl im nächsten Jahr das Gespräch mit Grünen und UWG, aber auch mit den Liberalen zu suchen. Ziel, so formulierte Niko Gernitz, sei eine gemeinsame Stellenausschreibung.

In einem kurzen Rückblick hatte zu Beginn der Sitzung die scheidende stellvertretende Vorsitzende Susanne Havermeier verschiedene Aktivitäten der örtlichen SPD Revue passieren lassen – so die Veranstaltungen zu „Stadt im Gespräch“ und die aktive Werbung neuer Mitglieder. Die Partei habe ihr Profil geschärft, was nicht zuletzt zu dem „bemerkenswerten Erfolg“ bei der Kommunalwahl geführt habe.

Über die Arbeit der Ratsfraktion – nach der Kommunalwahl auf acht Mandate angewachsen – berichtete Fraktionssprecher Michael Spiekermann-Blankertz. Er betonte, dass die SPD im Rat auch weiter durch eine „sachlich orientierte Politik“ auffallen wolle und nicht durch Populismus. Die Sekundarschule sei für die nächste Zeit das „elementare Thema“.

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