Grüner Bundestagsabgeordneter zum Thema Borkenberge:
„Nationales Naturerbe erhalten“

Seppenrade -

„Ich stimme mit den Seppenrader Landwirten überein, dass die einzigartige Flora und Fauna in den Borkenbergen nach dem Rückzug der Militärs erhalten bleiben muss. Wir von den Grünen haben uns, zusammen mit den Naturschutzzentren der drei betroffenen Kreise und einigen ehrenamtlichen Naturschützern, vor wenigen Tagen bei einer Radtour einen Eindruck über den Teil des Geländes verschafft, den wir einsehen konnten“, sagte Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, im Gespräch mit unserer Zeitung. Anlass waren einige Äußerungen auf der Versammlung des Landwirtschaftlichen Ortsvereins Seppenrade in der vergangenen Woche. „Bei den recht mageren Standorten in den Borkenbergen erschließt es sich für mich nicht, vorhandene Flächen wieder der Landwirtschaft zuführen zu wollen. Hier kann doch nur Mais angebaut und dann dazu Gülle kübelweise ausgebracht werden. Keiner möchte dort exzessive Landwirtschaft“, betonte Ostendorff. „Wir sollten gemeinsam dieses Naturschutzgebiet in die Zukunft führen.

Freitag, 07.11.2014, 19:11 Uhr

Auch müssten gemeinsam Entscheidungen getroffen werden, wie die Heidefläche offengehalten werden könne. „Überlässt man sie der Natur, wächst die Heide zu. Meiner Meinung nach darf das Gelände nicht einer landwirtschaftlichen Nutzung übergeben werden, sondern die Struktur muss erhalten bleiben. Vorstellbar sind Grünflächen zum Heuen und Tierehalten“, sagte der Bundestagsabgeordnete . „Ich halte viel davon, auf einer Ebene miteinander zu reden, um dieses nationale Naturerbe zu erhalten“, hofft Ostendorff auf ein Gespräch mit den Landwirten.

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