Jugend-Feuerwehr Lüdinghausen ließ das Jahr Revue passieren
„Heiße Hunde“ für heiße Einsätze

Lüdinghausen -

„Ja, ist denn heute schon Bescherung?“ Eine Frage, die Dienstagabend beim Anblick der vielen zufriedenen Gesichter in der Unterkunft der Lüdinghauser Feuerwehr durchaus erlaubt schien.

Donnerstag, 11.12.2014, 09:12 Uhr

Feuerwehrchef Günther Weide (2.v.r.) hatte für den Nachwuchs zum Abschluss der Treffens „Hot Dogs“ bestellt und damit den Geschmack der künftigen Wehrleute getroffen.
Feuerwehrchef Günter Weide (2.v.r.) hatte für den Nachwuchs zum Abschluss der Treffens „Hot Dogs“ bestellt und damit den Geschmack der künftigen Wehrleute getroffen. Foto: dk

Hier tummelten sich so viele Menschen, wie sonst nur am „Tag der offenen Tür“. Zumeist Familien. Wobei die Großen im Grunde nur mal erleben wollten, wie sich ihre „Kleinen“ bei der Feuerwehr so machen. „Schließlich haben wir die größte Jugend-Feuerwehr im ganzen Kreis Coesfeld“, vermeldete Feuerwehr-Chef (und Vater zweier „Feuerwehr-Kinder“) Günter Weide nicht ohne Stolz.

28 von ihnen waren der Einladung zu diesem gemeinsamen Jahresrückblick gefolgt, um die vergangenen zwölf Monate noch einmal Revue passieren zu lassen. Monate mit vielen Aktivitäten, wie sich bald herausstellte. Denn während die beiden Jugendwarte des insgesamt zehnköpfigen Betreuerteams, Jan Schultz und Thorsten Voß, von der (erfolgreichen) Teilnahme ihrer kleinen Florian-Jünger am Berufsfeuerwehrtag berichteten, oder von den vergnüglichen Einzelheiten einer ausgedehnten Berlin-Reise, liefen auf einer großen Leinwand im Hintergrund zahlreiche Fotos, die der hauptamtliche Feuerwehrmann Sven Rasch dazu „geschossen“ hatte.

Günter Weide: „Ich bin froh, dass es hier in Lüdinghausen so gut läuft mit dem Nachwuchs. Dass das, was wir in den 70er Jahren begonnen haben, so prima angeschlagen ist.“ Er mahnte die Jugendlichen, „durchzuhalten. Wenn Ihr einmal dabei seid, heißt es nicht: Heute mal nicht. Erst nächstes Mal. Wer hier dabei ist, gehört dazu. Auch mit allen Verpflichtungen.“

Den Eltern legte er ans Herz: „Wenn Ihre Kinder 16 sind, dürfen sie auch Einsätze mitfahren. Aber nur, wenn nicht damit zu rechnen ist, dass Menschenleben in Gefahr sind. Doch – manche Einsätze entwickeln sich erst. Da kann es passieren, dass die Kinder Dinge zu sehen bekommen, die selbst gestandenen Wehrmännern nahe gehen. Sollten Sie also bei ihren Kindern, unserem Nachwuchs, irgendwelche Veränderungen bemerken, zögern Sie nicht, uns anzusprechen. Wir helfen Ihnen.“ Verständnis für die Jugend, die gleich darauf bewiesen wurde. Denn zum abendlichen Imbiss hatte die Wehr-Leitung das Lieblingsfutter der Jugendlichen, „Hot Dogs“, geordert.

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