Sendener Chor „Heimatglocken“ trat im Antoniushaus auf
Eine Zugabe musste sein

Lüdinghausen -

Sie kamen, um eine Stunde Freude zu schenken, und durften nicht ohne eine Zugabe wieder gehen. Lieselotte Reichert vom Heimbeirat des Altenwohnheims Antoniushauses hatte den Frauenchor „Die Heimatglocken“ bereits einmal gehört und war begeistert. Sie gab den Anstoß, die 14 Sängerinnen aus Senden und Dülmen für einen Auftritt nach Lüdinghausen einzuladen.

Sonntag, 21.12.2014, 23:12 Uhr

Eine Zugabe musste der Chor „Heimatglocken“ beim Auftritt im Antoniushaus geben.
Eine Zugabe musste der Chor „Heimatglocken“ beim Auftritt im Antoniushaus geben. Foto: miro

Henrike Jägersmann vom Sozialen Dienst des Altenwohnheims stellte den Kontakt her. Aber eigentlich gibt der Chor so kurz vor Weihnachten keine Konzerte mehr, doch für das Anto­niushaus machten die Frauen, die Deutsche aus Russland sind, eine Ausnahme. Sehr zum Glück der mehr als 70 Zuhörer, die sich über das alte Liedgut freuten und beschwingt mitsangen.

„Integriert sind wir schon lange“, scherzte die musikalische Leiterin Svetlana Heidt , die den Chor gekonnt auf dem Akkordeon begleitete, und fügte hinzu: „Wir möchten etwas Schönes zurückgeben und sind gekommen, um eine Stunde Freude und Wärme zu schenken.“

Zwischen den Liedern, unter denen auch ein russisches war, lasen die Frauen Gedichte vor, die für mehr Verständnis und Mitgefühl in der Weihnachtszeit warben.

„Ich glaube, dass eine Zugabe verlangt wurde, das hat es noch nie in unserem Haus gegeben. Wenn wir im nächsten Jahr das 30-jährige Bestehen des Antoniushauses feiern, möchte ich Sie schon jetzt herzlich einladen“, sagte Henrike Jägersmann abschließend zum gelungenen Konzert der „Heimatglocken“.

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