Rott-Nord: Keine verlängerte Gewährleistung möglich
„Nachhaltige Sanierung“ sicherstellen

Lüdinghausen -

Tief in die eigene Tasche greifen muss die Stadt Lüdinghausen für die Sanierung der (Durchgangs-)Straßen im Wohngebiet Rott-Nord. Rund 450 000 Euro sind dafür veranschlagt. Mit dieser Summe soll die Asphaltierung der Hauptstraßenzüge finanziert werden. Aufgebracht werden dabei rund 5000 Quadratmeter Asphalt in zwei Schichten.

Dienstag, 30.12.2014, 06:12 Uhr

Schluss mit dem Klackerpflaster: Im kommenden Jahr soll das Gebiet Rott-Nord saniert werden. Die Durchgangsstraßen erhalten eine Asphaltdecke.
Schluss mit dem Klackerpflaster: Im kommenden Jahr soll das Gebiet Rott-Nord saniert werden. Die Durchgangsstraßen erhalten eine Asphaltdecke. Foto: west

In diesem Zusammenhang wies die SPD in der vergangenen Ratssitzung darauf hin, dass bei den Arbeiten eine „sehr engmaschige Qualitätsüberwachung sichergestellt“ werden müsse. Darüber hinaus fragte Fraktionssprecher Michael Spiekermann-Blankertz nach der Dauer der Gewährleistung für die geleisteten Arbeiten. Diese sei auf vier Jahre begrenzt, erklärte die stellvertretende Fachbereichsleiterin Ellen Trutwig . Und diese sei auch nicht verlängerbar. Etwa 80 Prozent des Asphalts werden maschinell aufgebracht, 20 Prozent manuell. Dies geschehe in Bereichen etwa von Baumscheiben.

Eine Verlegung von Leerrohren für eine spätere Breitbandverkabelung in dem Gebiet sei nicht vorgesehen, antwortete Trutwig auf eine entsprechende Nachfrage der Sozialdemokraten. Bei der Sanierung der Straßenzüge werde nicht so tief in den Boden gegangen, wie es eine Verlegung von Leerrohren nötig machen würde, erklärte sie. Man bleibe „mehr an der Oberfläche“.

Die Arbeiten sollen im Frühjahr 2015 beginnen und etwa fünf Monate dauern. Und dann soll die unendliche Geschichte um das Klackerpflaster ein Ende haben.

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