Kostenloses W-LAN in der Borg
Etwa 2000 Nutzer im Monat

Lüdinghausen -

Damit hatten die Fachleute in der Stadtverwaltung nicht gerechnet: Der „Hotspot“ in der Borg hat sich enorm entwickelt und wird von den WLAN-Nutzern gerne angenommen. „Täglich wählen sich zwischen 50 und 70 Nutzer in das Netz ein“, bestätigte Stadt-Pressesprecher Armin Heitkamp jetzt auf Anfrage der Westfälischen Nachrichten.

Mittwoch, 21.01.2015, 09:01 Uhr

Seit März vergangenen Jahres bietet die Stadt in der Borg kostenloses W-LAN. Die Investition von 1500 Euro hat sich laut Pressesprecher Armin Heitkamp gelohnt.
Seit März vergangenen Jahres bietet die Stadt in der Borg kostenloses W-LAN. Die Investition von 1500 Euro hat sich laut Pressesprecher Armin Heitkamp gelohnt. Foto: west

Im März vergangenen Jahres hatte die Stadt Lüdinghausen mit einer Antenne auf dem Dach des Rathauses die technischen Voraussetzungen geschaffen, um den Bürgern kostenlos den Draht ins Internet anzubieten. Einmalige Kosten in Höhe von 1500 Euro waren damals angefallen. Monatlich zahlt die Stadt 79 Euro. Damit ist die Stadt auch aus jeglicher Verantwortung raus, denn die Stadt arbeitet mit dem Berliner Unternehmen „Hots­plotz“ zusammen, das mehrere Tausend solcher Angebote betreibt.

Etwa 2000 Nutzer werden pro Monat registriert, erläuterte Heitkamp das Interesse seitens der Bürger. Im vergangenen Sommer war das Netz beliebter, im Winter lässt das Interesse nach. Die höchste Nutzer-Rate lag bei 200 an einem Tag.

Im Sommer sieht man die Passanten häufig in der Borg sitzen und mit ihren Smartphones oder Tablets im Internet surfen. In jüngster Zeit nutzen diese kostenlose Kommunikationsmöglichkeit aber auch immer mehr Flüchtlinge, die es nach Lüdinghausen verschlagen hat. Sie haben damit kostenlos die Möglichkeit, das Internet zu nutzen. Sie können nicht nur surfen oder SMS versenden. Wer die technischen Voraussetzungen hat, kann auch übers Netz telefonieren. „Wir freuen uns darüber, diesen Menschen ein solches kostenloses Angebot anbieten zu können“, so Heitkamp.

„Das ganze Projekt war für uns ein Testballon. Aber der Erfolg scheint sich einzustellen“, zieht Heitkamp eine erste Bilanz. Die Fachleute sind natürlich auch froh darüber, dass das Angebot ohne technische Pannen läuft. Und: Heitkamp denkt weiter. Im Zusammenhang mit der geplanten Renovierung des Marktplatzes sollte man sich von vornherein darüber Gedanken machen ein WLAN-Netz anzubieten, so die Überlegung des Wirtschaftsförderers. Das wäre eine Stärkung für die Innenstadt.

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