KAKTuS stellt der Öffentlichkeit den neuen Poesie-Pfad vor
„Die Kraft von Melodie und Sprache“

Lüdinghausen -

Einen besinnlichen Abend mit lyrischen Texten, unterlegt durch musikalische Darbietung, erlebten die Besucher bei der Eröffnung des neuen Poesie-Pfads auf dem Steverwall. Der Literaturkreis des KAKTuS Kulturforums hatte Freunde der Lyrik des Dichters Rainer Maria Rilke zunächst auf einen kleinen Spaziergang über den Stelenweg eingeladen. Dort finden sich kurze Ausschnitte aus den Texten des Dichters, der in diesem Jahr seinen 140. Geburtstag gefeiert hätte. Dies nahm sich der Literaturkreis zum Anlass, die Werke, des 1926 in der Schweiz verstorbenen Künstlers, auf dem Steverwall zu präsentieren.

Montag, 02.02.2015, 21:02 Uhr

KAKTuS-Event: Eigenartig und besonders ist die poetische Sprache in den Dichtungen von Rainer Maria Rilke, dessen Werke der Vorleser Michael van Ahlen (r.) im Rahmen der Eröffnung des neuen Poesie-Pfads (oben) präsentierte.
KAKTuS-Event: Eigenartig und besonders ist die poetische Sprache in den Dichtungen von Rainer Maria Rilke, dessen Werke der Vorleser Michael van Ahlen (r.) im Rahmen der Eröffnung des neuen Poesie-Pfads (oben) präsentierte. Foto: juze

Die dazugehörige lyrische Prosa, aus denen die einzelnen Textausschnitte stammen, konnten sich die Besucher im Anschluss an den Spaziergang, im Kapitelsaal anhören. Für die Lesung in den Räumlichkeiten der Burg Lüdinghausen engagierte der Literaturkreis Michael van Ahlen , der bereits seit 1997 seinem Talent des Vorlesens nachgeht.

„Die Kunst des Vorlesens“, so erklärte Christina Meisner in ihrer Begrüßungsrede, „macht die Kraft und Melodie der Sprache lebendig.“ Jene Melodie sei besonders bei den Werken von Rilke außergewöhnlich, meinte van Ahlen. „Sie ist eigenartig und erschließt sich nicht direkt“, versuchte er die Besonderheit der Lyrik darzustellen. Ihm persönlich mache das Lesen von Rilkes Texten großen Spaß, gerade weil die Melodie speziell sei. Mit großer Hingabe präsentierte er dem Publikum dann die ausgewählten Texten, die den Dichter als Leidenden, Suchenden, Fragenden und Zweifelnden zeigen. Untermalt wurde der Vortrag durch Stücke der Komponisten Chopin, Grieg, Scriabin und Schumann, die von Barbara Juric und Antonia Kordas am Klavier präsentiert wurden.

 

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