Ausschreibung der Beigeordneten-Position:
Kandidat mit Erfahrungen „am Bau“

Lüdinghausen -

Erst in der nächsten Sitzung des Stadtrates soll über den Ausschreibungstext der Beigeordneten-Stelle entschieden werden. In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses wurde am vergangenen Donnerstag noch keine Entscheidung getroffen.

Dienstag, 03.02.2015, 10:02 Uhr

Insbesondere für die Verwaltungsspitze kam ein Vorschlag der UWG, der sich aber auch die anderen Fraktionen anschlossen, überraschend: In der Ausschreibung soll das Profil des künftigen Amtsinhabers um den Bau-Bereich erweitert werden. „Erfahrungen mit kommunalen Bauprojekten“ soll die künftige zweite Kraft in der Stadtverwaltung mitbringen, so die Forderung. „Das wäre dann eine deutliche Einschränkung des Interessentenkreises“, stellte Bürgermeister Richard Borgmann fest. Er forderte daher, die Entscheidung auf die nächste Sitzung des Stadtrates am 24. Februar zu vertagen.

Im Ausschreibungstext sind als Profil der möglichen Interessenten neben den üblichen Umschreibungen die Befähigung zum Richteramt oder die durch Aufstieg oder Prüfung erworbene Befähigung für den höheren allgemeinen Verwaltungsdienst gefordert. Eine „praktische Erfahrung in der Leitungsfunktion der öffentlichen Verwaltung“ ist ein weiterer Punkt im Anforderungsprofil. Abschließend wäre es „wünschenswert, wenn der zukünftige Stelleninhaber seinen Wohnsitz in der Stadt Lüdinghausen nimmt“, heißt es wörtlich im Ausschreibungstext. Die Amtszeit des Beigeordneten beträgt acht Jahre.

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