Festival für Techno-Freaks
Die Mayday-Macher planen Nachfolger für das Area 4

Seppenrade -

Zwei Jahre nach dem „Ableben“ des Area-4-Festivals kommen die Techno-Fans auf ihre Kosten. Am 6. Juni findet ein eintägiges Festival auf dem Flugplatz Borkenberge statt. Am kommenden Montag ist ein Abstimmungsgespräch der Behörden in Lüdinghausen vorgesehen.

Mittwoch, 04.02.2015, 07:02 Uhr

Zwei Jahre nachdem das Area 4-Festival letztmalig die Fans zu Tausenden auf den Flugplatz Borkenberge lockte, gibt es eine Nachfolge-Veranstaltung: Die Borkenberge-Gesellschaft kündigte auf ihrer Homepage eine „Musikveranstaltung“ an, die am 6. Juni (Samstag) stattfinden soll. Das bestätigte am Dienstag auf Nachfrage der Westfälischen Nachrichten auch Ingo Böder , Produktionsleiter des Veranstalters „I-Motion“ aus Mülheim-Kärlich.

Richtete sich das Area 4 in der Vergangenheit an die Rockmusik-Fans, so kommen bei dem Event am 6. Juni Techno-Fans auf ihre Kosten. Auf die Organisation solcher Festivals hat sich das Unternehmen „I-Motion“ spezialisiert. „Wir bieten elektronische Musik – die härteren Stile wie Hard-Techno, Hard-Style und Hardcore“, erklärte Böder.

Das Festival soll mit drei Bühnen bestückt werden – eine große Freilichtbühne sowie zwei kleinere in Zelten. Zum Einsatz kommen bei der Veranstaltung etwa 25 bis 30 Discjockeys, die ihre Musik jeweils rund anderthalb Stunden auflegen werden. Beginnen soll die Riesen-Party für Techno-Fans gegen Abend und dann etwa zwölf Stunden dauern. Ein genauer Zeitrahmen stehe noch nicht abschließend fest, betonte Böder.

Die Idee, auf dem Flugplatz Borkenberge ein derartiges Event zu veranstalten, sie den Verantwortlichen von „I-Motion“ schon kurz nach dem Aus für das Area 4 gekommen. „Wir wollten schon 2014 starten, aber das hat aus organisatorischen Gründen nicht geklappt“, sagte der Produktionsleiter.

Ihre Erfahrungen im Bereich großer Techno-Events hat „I-Motion“ längst unter Beweis gestellt. Mayday ist der Name einer Veranstaltung, die Jahr für Jahr Tausende von Techno-Freaks in die Westfalenhalle nach Dortmund lockt. Das Konzept dieser Veranstaltung hat das Unternehmen mittlerweile auch in andere europäische Länder erfolgreich exportiert.

Angesichts der Tatsache, dass es sich um eine eintägige Veranstaltung handelt, dürfte der organisatorische Aufwand nicht ganz so groß sein, wie beim Area 4. Das dauerte immerhin drei Tage. An Sicherheitsvorkehrungen wird es dagegen kaum mangeln. Letztlich ist das Area 4 aufgrund der enormen Auflagen der Genehmigungsbehörden (neben den rückläufigen Besucherzahlen) gescheitert.

Am Montag werden Veranstalter, Genehmigungsbehörden sowie die Rettungs- und Ordnungsdienste im Lüdinghauser Rathaus die Veranstaltung erörtern. Die Stadt Lüdinghausen hat angesichts der Area-4-Veranstaltungen bereits Erfahrung mit der Durchführung solcher Events.

Eines fehlt den Veranstaltern von „I-Motion“ bislang: „Wir haben noch keinen Namen für das Festival“, bedauerte Ingo Böder. Aber der sei bald sicher gefunden.

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