Marvin Ikeji absolviert ein FSJ im Verein für offene Jugendarbeit
Zusammen kochen und kickern

lüdinghausen -

Er ist ihr Ansprechpartner, Koch, Gegner im Fußball oder einfach nur Zuhörer – Marvin Ikeji hat sich nach seinem Abitur dafür entschieden, zunächst ein FSJ im Verein für Offene Kinder- und Jugendarbeit zu absolvieren, ehe er im Herbst ein Studium beginnen möchte. Knapp ein halbes Jahr ist es nun her, seitdem er seinen Dienst in den Räumen der JuKi angetreten hat.

Mittwoch, 04.02.2015, 21:02 Uhr

Große Unterstützung erfährt die JuKi von den Mitgliedern des Lions Club, der auch die FSJ-Stelle von Marvin Ikeji (2.v.l.) finanziert. Die Fördersumme von 3500 Euro überreichten Gerd Krämer (2.v.r) und Manfred Pape (3.v.r.) an Hubert Harnack und Carola Hansch von der JuKi.
Große Unterstützung erfährt die JuKi von den Mitgliedern des Lions Club, der auch die FSJ-Stelle von Marvin Ikeji (2.v.l.) finanziert. Die Fördersumme von 3500 Euro überreichten Gerd Krämer (2.v.r) und Manfred Pape (3.v.r.) an Hubert Harnack und Carola Hansch von der JuKi. Foto: juze

Was er seitdem schon alles mit den Jugendlichen erlebt hat, berichtete er jetzt im Rahmen eines Besuchs der Mitglieder des Lions-Club Lüdinghausen . Der Verein, der seit mittlerweile sechs Jahren die Jugendarbeit in der Steverstadt finanziell unterstützt, wollte sich ein Bild von dem machen, was den Jugendlichen bei den Jugendtreffs im Hakehaus oder im evangelischen Gemeindezentrum ermöglicht wird. Denn die Unterstützung der JuKi, liegt dem Club sehr am Herzen. Daher freuten sich Josef Kersting, Gerd Krämer und Manfred Pape sehr, als sie dem Vorsitzenden des Vereins für Jugendarbeit, Hubert Harnack , und der Leiterin der Jugendtreffs, Carola Hansch , die Spende einer Fördersumme von 3500 Euro mitteilten. „Kontinuierlicher Kontakt und die Unterstützung sind wichtig“, weiß Hubert Har­nack und bedankte sich für die jahrelange Förderung des Vereins.

Auch für Marvin Ikeji ist die Finanzierung durch den Lions Club von großer Bedeutung. Seine Stelle als FSJler kann nämlich nur durch die Unterstützung des Clubs ermöglicht werden. Carola Hansch, Diplom-Sozialpädagogin, ist für die Unterstützung durch Marvin dankbar. „Er ist eine große Hilfe“, macht sie deutlich und erklärt, dass es spezielle Angebote gibt, die Marvin in seinem FSJ übernimmt. Neben der Arbeit mit den Jugendlichen lernt der Abiturient auch den Verwaltungsbereich kennen. Momentan schreibt er an einem Nachschlagewerk für Jugendleiter, in dem er sich auch mit dem rechtlichen Rahmen befassen muss. Nachmittags, wenn die Jugendlichen aus der Schule kommen, widmet er sich dann der Freizeitgestaltung. „Wir kickern gerne gegeneinander und donnerstags koche ich zusammen mit ihnen“, beschreibt Marvin seinen Alltag als FSJler.

Dazu gehört auch die Hausaufgabenbetreuung und die Teilnahme am monatlichen Mitternachtsfußball, der bei den Jugendlichen sehr beliebt ist. Erfahrung hat Marvin bereits als Betreuer der U18-Basketballmannschaft bei Union gesammelt und auch bei Festen in seinem alten Kindergarten ausgeholfen. Der Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen ist dem ehemaligen Schüler des St.-Antonius-Gymnasiums von großer Bedeutung. „Nach dem FSJ möchte ich Deutsch und Sport auf Lehramt studieren“, berichtet er von seinen Zukunftsplänen. Um für seinen Berufswunsch Erfahrungen zu sammeln, entschied er sich für das Freiwillige Soziale Jahr, das für ihn eine „gute Sache“ ist. Er lernt nicht nur, mit den Jugendlichen und ihren Sorgen umzugehen, sondern auch Verständnis für ihre Probleme zu haben. „Der Umgang mit Schulverweigerern, ist für mich als zukünftiger Lehrer natürlich besonders interessant“, erklärt er.

Für das letzte halbe Jahr als FSJler will er noch viele weitere Erfahrungen im Umgang mit Jugendlichen sammeln. Ab dem 1. September 2015 wird dann der Posten von Marvin frei, doch ein Nachfolger ist noch nicht gefunden. Die tatkräftige Suche nach einem neuen Freiwilligen im Bereich der Jugendarbeit, läuft jedoch bereits, erklärt Hubert Har­nack. Bewerbungen von jungen Leuten, die Spaß und Interesse an der Arbeit mit Jugendlichen haben, werden von der JuKi angenommen.

► Bewerbungen an: Schülercafé Blaupause Wolfsberger Straße 9, 59348 Lüdinghausen.

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