Nachbarn des künftigen Gesundheits-Campus zum Parkdeck-Standort
„Mehr Kundenfrequenz“

Lüdinghausen -

Auch die Nachbarn des geplanten Gesundheits-Campus diskutieren über den geplanten Standort eines Parkdecks. Seit der jüngsten Ratssitzung stehen jetzt drei zur Debatte: auf der Fläche der noch bestehenden Ostwall-Turnhalle, als Aufstockung des Ostwallparkplatzes oder auf dem Gelände des Krankenhaus-eigenen Parkplatzes an der Neustraße (WN berichteten). „Ich sehe das als Geschäftsmann. Ein Parkdeck bringt mehr Kundenfrequenz“, hätte Geschäftsmann Thomas Langer an der Mühlenstraße kein Problem mit einem Parkdeck am Ostwallparkplatz. Zugleich gibt er zu: „Eine optische Bereicherung ist das nicht.“ Zudem könnte es Probleme mit den Bewohnern der an die Parkflächen angrenzenden Wohnungen geben, mutmaßt Langer.

Freitag, 27.02.2015, 15:02 Uhr

Drei Standorte für ein Parkdeck, das auch den Bedarf des geplanten Gesundheits-Campus abdecken soll, sollen geprüft werden: der Krankenhaus-eigene Parkplatz (v.l.), das Areal der Ostwall-Turnhalle sowie die Parkfläche am Ostwall.
Drei Standorte für ein Parkdeck, das auch den Bedarf des geplanten Gesundheits-Campus abdecken soll, sollen geprüft werden: der Krankenhaus-eigene Parkplatz (v.l.), das Areal der Ostwall-Turnhalle sowie die Parkfläche am Ostwall. Foto: wer

Gemeinsam haben sich Ursula Hüvel , Leiterin der Ostwallgrundschule sowie Reinhild Limberg , Leiterin des Familienzentrums St.-Elisabeth, und die schulpflegschaftsvorsitzende Ute Bartholomäus über den möglichen Standort an der Ostwall-Turnhalle Gedanken gemacht. Da gebe es „Bedenken und Sorgen“, erklärte Ursula Hüvel. Die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg oder zum Kindergarten müsse im Vordergrund stehen. Auch werde befürchtet, dass es durch ein Parkdeck zu einem Flächenverlust beim Schulhof kommen könnte.

Schule wie auch Kindergarten legten allerdings Wert auf einen „grundsätzlich sachlichen und direkten Austausch mit den Verantwortlichen“, betonte Reinhild Limberg und die Ostwallschul-Rektorin. Und so habe sie bereits ein Gespräch mit dem Bürgermeister geführt, sagte Ursula Hüvel. Der habe ihr zugesichert, dass die Schule in den Planungsprozess einbezogen werde, sollte der Standort Turnhalle sich konkretisieren. Beim Träger des Kindergartens sei das Thema noch nicht abschließend diskutiert worden, sagte Reinhild Limberg.

Für Zweirad-Händler Franz-Josef Witteler steht fest: „Der Standort Turnhalle funktioniert nicht.“ Das Krankenhaus selbst hat seiner Meinung nach genügend eigene Flächen. Das sieht Wolfgang Kaltegärtner genauso. Der Kurvenbereich am Ostwall sei viel zu gefährlich, um dort noch Ein- und Ausfahrten für ein Parkdeck zu schaffen.

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