Borkenberge-Gesellschaft:
Abschied nach 45 Jahren

Seppenrade -

„Das waren schöne und interessante Jahre“, erinnert sich Giesbert Alfing fast schon mit Wehmut. Sechs Festival-Jahre, den Ausbau der Start- und Landebahn, die Gewerbeansiedlungen und die gestalterischen Eingriffe am Gelände sind in den vergangenen Jahren gelaufen. Alfing hatte als Geschäftsführer der Borkenberge-Gesellschaft, die den Flugplatz betreibt, maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung. Nach zwölf Jahren in diesem Amt gab er den Staffelstab jetzt an Frank Schlottbohm aus Senden weiter.

Mittwoch, 29.04.2015, 06:04 Uhr

Gratulieren Giesberg Alfing (2.v.r.) zur Auszeichnung: Peter Brandhofer, Hans Pixa und Frank Schlossbohm (v.l.).
Gratulieren Giesberg Alfing (2.v.r.) zur Auszeichnung: Peter Brandhofer, Hans Pixa und Frank Schlossbohm (v.l.). Foto: west

Das Engagement für die Fliegerei und den Flugplatz würdigte der Verein, dessen Basis die neun am Platz angesiedelten Vereine bilden, mit der Verleihung des Dr. Gustav-Marbach-Diploms. Der ehemalige Landrat und Oberkreisdirektor Hans Pixa , der in den Aufsichtsrat der Gesellschaft berufen wurde, stattete Alfing seinen Dank für das enorme Engagement ab und dankte gleichzeitig Frank Schlottbohm für die Bereitschaft, in das arbeitsintensive Amt des Geschäftsführers einzusteigen. „Ich weiß, dass ich eine große Mannschaft hinter mir habe“, so Schlottbohm. Das Team, das letztlich den Flugplatz managt, besteht aus rund 20 Personen. Zum neuen Kreis der Amtsträger gehört auch Peter Brandhofer , der das Amt des Schatzmeisters übernommen hat.

Ganz aus dem Kreis der Aktiven auf dem Borkenberge-Flugplatz kann sich Alfing, der seit 55 Jahren fliegt und sich 45 Jahre ehrenamtlich in verschiedenen Funktionen innerhalb der Vereine und in der Trägergesellschaft engagiert, noch nicht verabschieden: Er wurde in den Aufsichtsrat berufen. Vielleicht kann er aus dieser Position heraus noch ein Thema beeinflussen, das allen Aktiven der Gesellschaft am Herzen liegt: die Werbung um den Nachwuch.

Dass der Flugplatz Borkenberge sehr abgelegen liegt, ist für den Nachwuchs sicherlich ein Hindernis. Und: Die Flieger kämpfen gegen das Vorurteil, dass Motor- oder Segelfliegen eine teure Sportart ist. Gerade das Segelfliegen ist ein Gemeinschaftserlebnis. „Segelfliegen geht nicht alleine“, so Hans Pixa.

 

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