Zertifikate für die „Sprachhelferinnen“
Weitere Förderung in Aussicht gestellt

Lüdinghausen -

„Wir sind stolz darauf, dass es uns gelungen ist, die Kooperation mit dem Berufskolleg, aber auch den Sponsoren von Lions- und Rotary-Club auf den Weg zu bringen“, freute sich Margret Pernhorst, stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstands St. Felizitas, am Mittwochnachmittag im Familienzentrum St. Elisabeth. Dort überreichte sie gemeinsam mit Fachbereichsleiterin Helga Laurenz vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg den vier angehenden Erzieherinnen Jasmin Pupkowski, Laura Hagemann, Lena Richter-Kortenbusch und Pia Hohenlöchter ihre Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss ihres Projektes „Ellis lustige Wörterwerkstatt – Sprachförderung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund im Elementarbereich“.

Donnerstag, 28.05.2015, 21:05 Uhr

Eine rundum gelungene Sache sei das Sprachprojekt der angehenden Erzieherinnen vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg waren sich am Mittwoch bei der Übergabe der Zertifikate alle Beteiligten einig.
Eine rundum gelungene Sache sei das Sprachprojekt der angehenden Erzieherinnen vom Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg waren sich am Mittwoch bei der Übergabe der Zertifikate alle Beteiligten einig. Foto: wer

Über mehrere Monate hatten die Studierenden des Berufskollegs im Kindergarten neun Kinder von drei bis sechs Jahren spielerisch Sprachunterricht erteilt (WN berichteten). Gefördert wurde das Projekt von den beiden Lüdinghauser Serviceclubs. Als eine „sehr, sehr runde Sache“ bezeichnete Andreas Geiping vom Rotary Club das Projekt. „Sprache ist Schlüssel zur Bildung und Schlüssel zur Integration“, begrüßte Manfred Pape vom Lions Club das Engagement der künftigen Erzieherinnen. Beide betonten, dass es in den Clubs eine deutliche Tendenz gebe, das Sprachprojekt auch im kommenden Jahr zu fördern. Dabei seien allerdings auch weitere Förderer willkommen, unterstrich Pape.

Die positiven Effekte der Sprachschulung unterstrichen die beiden beteiligten Erzieherinnen des St.-Elisabeth-Kindergartens Anne Hesener und Martina Sieradzon: Die Kinder hätten sich geöffnet, seien deutlich selbstbewusster geworden – auch in ihren Gruppen.

Einen Blick in die Zukunft wagte Kirchenvorstandsmitglied Margret Pernhorst . Auf längere Sicht sollten auch die Eltern der Kinder mit einbezogen werden. So sei etwa ein intensiveres Kennenlernen der Eltern mit verschiedenen Nationalitäten geplant, etwa durch gemeinsames Kochen. „Wir sind ja nicht umsonst ein Familienzentrum “, war sie sich mit Einrichtungsleiterin Reinhild Limberg einig.

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