Jubiläumskonzert zum 50-jährigen Bestehen
„Ein Glücksfall für die Kommunen“

Lüdinghausen -

Das Festkonzert zum Jubiläum „50 Jahre Musikschulkreis Lüdinghausen“ am Sonntagnachmittag in der Aula des Canisianums war ein absolutes Highlight mit tollen Musikern und bedeutenden Gästen. Und so verwunderte es nicht, dass Bürgermeister Richard Borgmann in seiner Festrede feststellte: „Es kann kein Zweifel bestehen, dass die Existenz dieser Einrichtung ein Glücksfall für unsere fünf Kommunen ist.“ Der Musikschulkreis ist ein Zusammenschluss der Kommunen Lüdinghausen, Olfen, Nordkirchen, Senden und Werne.

Dienstag, 16.06.2015, 06:06 Uhr

Ein gelungenes Jubiläumskonzert erlebten auch Klaus Gilleßen (Vertreter der Gemeinde Senden, kl. Foto v.l.), Dietmar Bergmann (Bürgermeister von Nordkirchen), Musikschulleiter Dr. Hans Wolfgang Schneider, Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann und der Bürgermeister der Stadt Werne, Lothar Christ.
Ein gelungenes Jubiläumskonzert erlebten auch Klaus Gilleßen (Vertreter der Gemeinde Senden, kl. Foto v.l.), Dietmar Bergmann (Bürgermeister von Nordkirchen), Musikschulleiter Dr. Hans Wolfgang Schneider, Lüdinghausens Bürgermeister Richard Borgmann und der Bürgermeister der Stadt Werne, Lothar Christ. Foto: Werner Zempelin

So trafen sich Musikschüler aus den genannten Orten, um im Jugendsinfonieorchester ihr Können zu zeigen, außerdem gab es zu Beginn einen überraschenden Auftritt des Orchesters der ehemaligen Musikschüler, die zum Teil schon vor etlichen Jahren Unterricht hatten. Das „Ehemaligen-Orchester“ unter der Leitung von Thomas Zerbes (ebenfalls ein „Ehemaliger“) punktete mit der „Prometheus-Ouvertüre“ und der Filmmusik zu „Fluch der Karibik (I)“.

Die Begrüßung der Festgäste übernahm Musikschulleiter Dr. Hans Wolfgang Schneider , der inzwischen der vierte Leiter der Musikschule ist. Er betonte seinen Dank an die fünf Kommunen, die diese Arbeit mit den Schülern erst ermöglichten, und freute sich über das Erscheinen von vier der fünf Vertreter der umliegenden Orte: Richard Borgmann (Bürgermeister der Stadt Lüdinghausen), Klaus Gilleßen (Vertreter der Gemeinde Senden), Dietmar Bergmann (Bürgermeister der Gemeinde Nordkirchen) und Lothar Christ (Bürgermeister der Stadt Werne). Als einen „der treuesten Konzertbesucher“ begrüßte Schneider Landrat Konrad Püning mit seiner Ehefrau. Ganz besonders freute er sich darüber, dass sein Vorgänger im Amt, Ulrich Lewin (bis 1992), mit seiner Ehefrau erschienen war. Herzlichen Dank gab es auch für die Aktiven des Fördervereins, ohne deren Hilfe vieles nicht möglich wäre. Aus Hamm angereist war Musikschulleiter Bernd Smalla, der die besten Grüße des LVdM überbrachte.

In seiner sehr persönlichen und ansprechenden Festrede sprach Bürgermeister Richard Borgmann auch über die Bedeutung der Musik für junge Menschen und ihre Entwicklung und die Bereicherung des kulturellen Lebens „unserer Region“ durch die Schülerinnen und Schüler. Und so ging „sein besonderer Dank“ an Hans Wolfgang Schneider, der „seit nunmehr 22 Jahren die Schule vorbildlich führt“. Als Geschenk an den Musikschulkreis übergab Borgmann einen Gutschein für eine Fahne, die „alle fünf Kommunen beinhaltet“. Nach dem musikalischen Gruß des Chores „Kir Vocal“ mit zwei toll präsentierten Liedern, war erst mal Pause.

Im zweiten Teil stand dann ausschließlich die Musik im Mittelpunkt: Zuerst kam ein George-Gershwin-Medley vom Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Hans Wolfgang Schneider. Bei den fünf Riesenhits der letzten 50 Jahre war auch der Kinderchor „Glockenkinder“ zur Verstärkung dabei – alles unter der Leitung von Sigrid Hartmann. Riesenapplaus bekam zu Recht der erst neunjährige Vincent Hempel, der mit seiner kleinen Kindervioline mit den „Zigeunerweisen“ von Pablo de Sarasate das Publikum magisch in seinen Bann zog und in überragender Weise verzauberte.

Einen weiteren Höhepunkt ergab die Verbindung von Jugendsinfonieorchester mit Musikschulchor und Margarete Kolesnikow am Piano bei Beethovens „Chorfantasie op. 80“. Als Zugabe sangen und spielten alle den Paul-McCartney-Song: „Yesterday“, mit dem diese fantastische und würdige Veranstaltung endete – mit vielen glücklichen Gesichtern.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3326106?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F4849097%2F4849104%2F
Führerschein B 196 – Motorradfahren ohne Prüfung
Fahrlehrer Ulf Imort begrüßt die Idee, unter bestimmten Bedingungen mit einem Autoführerschein Motorrad fahren zu dürfen.
Nachrichten-Ticker