Haussegnungen im Baugebiet Höckenkamp
Ein Ort zum Auftanken

Lüdinghausen -

Erstmals bieten die beiden Kirchengemeinden in Lüdinghausen eine gemeinsame Haussegnungsaktion an. Am 12. September (Samstag) werden im Baugebiet Höckenkamp die 20 Häuser und deren Bewohner gesegnet.

Mittwoch, 02.09.2015, 09:09 Uhr

Der Gottesdienst wird am 12. September auf dem Asphaltplatz an der Scholbrocker Heide im Baugebiet Höckenkamp gefeiert. Johanna Wiedau (v.l.), Schwester Walburg Mittmann und Dorothea Tappe bereiten ihn derzeit vor. Während der Segnungen erhalten die Bewohner eine Tafel mit einem Spruch.
Der Gottesdienst wird am 12. September auf dem Asphaltplatz an der Scholbrocker Heide im Baugebiet Höckenkamp gefeiert. Johanna Wiedau (v.l.), Schwester Walburg Mittmann und Dorothea Tappe bereiten ihn derzeit vor. Während der Segnungen erhalten die Bewohner eine Tafel mit einem Spruch. Foto: nit

Mit dem Einzug in ein neues Haus beginne für die Menschen ein neuer Lebensabschnitt, sagt Dorothea Tappe . „Das Haus ist ein Ort, wo man in der schnelllebigen Zeit auftanken kann. Mit einer Haussegnung bitten wir, dass das neue Heim zu genau so einem Zuhause werden möge.“ Tappe gehört einer Projektgruppe an, die für den 12. September (Samstag) eine Haussegnungsfeier im Wohngebiet Höckenkamp vorbereitet.

„Die Haussegnung ist eine alte, aber leider vergessene Tradition, die wir damit wieder ins Licht stellen“, so Schwester Walburg Mittmann . Hoffnungen und das neue Glück, wie auch Ängste und Unsicherheiten, die sich aus der neuen Situation ergeben, könnten im Rahmen der Haussegnung Gott anvertraut werden.

Gemeinsam mit Dorothea Tappe und Johanna Wiedau kam sie vor einem Jahr im Liturgieausschuss des Pfarreirats von St. Felizitas auf die Idee, eine Haussegnungsveranstaltung vonseiten der Kirche anzubieten. „Es gibt kaum Menschen, die von sich aus auf den Pfarrer zugehen. Das Interesse ist aber durchaus da“, meint Dorothea Tappe. Der ökumenische Gottesdienst – schnell war auch die evangelische Kirche mit „im Boot“ – und die anschließende persönliche Segnung der Wohnungen seien ein niederschwelliges Angebot. „Kirche kommt zu Euch“ sei der Leitsatz der Aktion, erklärt Tappe.

20 Anmeldungen liegen der Projektgruppe derzeit vor – die meisten von Familien, die als Eigentümer oder Mieter vor kurzer Zeit ins Wohngebiet Höckenkamp gezogen sind. Nachdem die Häuser und ihre Bewohner gesegnet worden sind, soll der Tag mit einem kleinen Grillfest enden – auch damit sich die neuen Nachbarn besser kennenlernen können, kündigt das Projektteam an.

Und dieses hat mit Blick auf die Resonanz bereits weitergehende Pläne. „Wir hoffen auf einen Schneeballeffekt für weitere Baugebiete“, sagt Schwester Walburg Mittmann.

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