Kirchplatz St. Dionysius
Linden statt Hainbuchen

Seppenrade -

Die Neugestaltung des Kirchplatzes rund um die Pfarrkirche St. Dionysius nimmt konkrete Formen an. Nach dem Gespräch des Kirchenvorstands beim Bischöflichen Generalvikariat in der vergangenen Woche sind die Pläne noch einmal vom Landschaftsarchitekten Heiner Wortmann überarbeitet und den Verantwortlichen vorgelegt worden. Die Ausschreibung für den ersten Bauabschnitt wird in den nächsten Wochen verschickt.

Samstag, 19.09.2015, 15:09 Uhr

Auch das Nischengrab auf dem Kirchplatz wird in die Planungen einbezogen.
Auch das Nischengrab auf dem Kirchplatz wird in die Planungen einbezogen. Foto: mib

Ergebnis des Gespräches im Generalvikariat war, dass nun doch, wie im ersten Entwurf geplant, Honigtau-arme Linden und nicht Säulenhainbuchen gepflanzt werden, „da Linden einfach zu Kirchen gehören“. Ein weiteres Argument war, dass Linden Wasser aus dem Boden nehmen und damit die Keller der Nachbarn schonen.

So werden im ersten Abschnitt sieben Linden auf der Nordseite und sieben auf der Südseite zum Don-Bosco-Haus angepflanzt. Während die Bäume an der Straße „ Kirchplatz “ in die vorhandenen Flächen eingepflanzt werden, wird auf der Südseite die Bepflanzung näher ans Don-Bosco-Haus erfolgen. „Damit wird die Kirche frei gestellt und es gibt eine größere Durchlässigkeit“, so Heiner Wortmann . Verbunden werden die Bäume durch Hainbuchenhecken, wobei diese durch Gänge vom Kirchplatz zu den Häusern am Kirchplatz unterbrochen werden. Es werden auch schon die Kabel verlegt, um die neuen Bäume demnächst anstrahlen zu können. Der Rhododendron in den Nischen an der Kirche wird entfernt und in den Garten des Don-Bosco-Hauses verpflanzt. Die freien Flächen werden neu gepflastert. Das Kreuz auf dem Kirchplatz soll ein wenig vorgezogen werden. Diese Maßnahmen erfolgen im Herbst.

Der zweite Abschnitt, in dem die Betonsteinflächen ausgebessert werden oder Lichtbänder verlegt werden, soll im nächsten Jahr erfolgen. „Das geplante Beleuchtungskonzept für die Pfarrkirche müssen wir dabei noch mal überdenken. Auch wollen wir den Heimatverein bei der Gestaltung des Kirchplatzes mit einbeziehen“, so Berthold Stegemann vom Kirchenvorstand.

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