Ehemaliges Ärztewohnhaus muss dem Gesundheits-Campus weichen
Abrissbagger an der Neustraße

Lüdinghausen -

Jetzt geht‘s los: Der Neubau beginnt mit einem Abriss. Bevor die Bauarbeiten für den neben dem St.-Marien-Hospital geplanten Gesundheits-Campus beginnen können, müssen zunächst noch ein paar Altgebäude weichen. Der Abrissbagger ist inzwischen angerückt und hat seine Arbeit aufgenommen. Zunächst geht es dem ehemaligen Ärztewohnhaus an den Kragen.

Freitag, 06.11.2015, 10:11 Uhr

In einem ersten Schritt auf dem Weg zum Gesundheits-Campus wird das ehemalige Ärztewohnhaus abgerissen.
In einem ersten Schritt auf dem Weg zum Gesundheits-Campus wird das ehemalige Ärztewohnhaus abgerissen. Foto: wer

Dort war am Donnerstag Stefan Raesfeld , vom gleichnamigen Abrissunternehmen seines Vaters, mit einigen Kollegen im Einsatz. Mit einem großen Bagger samt aufgesetztem Greifarm fraß er sich von Wand zu Wand vor. In dicken Brocken fielen Steine und Eisenteile auf einen stetig wachsenden Haufen Schutt. Damit es nicht allzu staubig für die Umgebung wurde, war Mitarbeiter Freddy Mazucco mit einem Wasserschlauch zur Stelle. „Das kommt alles auf eine Deponie in Buldern . Dort wird es zu Recycling-Schotter geschreddert“, erklärte Raesfeld mit Blick auf den stetig wachsenden Berg an Bauresten.

Bevor allerdings der Bagger seinen Dienst antreten konnte, waren noch verschiedene Vorarbeiten in dem Flachdachbau selbst zu leisten. „Das Gebäude musste entkernt werden“, sagte Stefan Raesfeld. Und das sei dann doch etwas aufwendiger geworden. Dämmwolle musste aus den Decken gestemmt werden, und an den Balkonen wie auch den Fugen war beim Bau Asbest verwendet worden. All dies landet nun auf einer Sondermülldeponie. Sogar auf dem Dach war die Firma Raesfeld schon im Einsatz. „Mit einem Minibagger haben wir die Dachpappe abgezogen“, so Stefan Raesfeld.

Mit dem Abriss des Gebäudes auf der Ecke Neu-/Mühlenstraße sind die Vorarbeiten für den Gesundheits-Campus allerdings noch nicht erledigt. Ein weiteres kleineres Nebengebäude muss noch abgerissen werden. Eine große Herausforderung wird zudem der Abriss des zur Neustraße stehenden „Kopfbaus“ des Verwaltungsgebäudes des Krankenhauses. Dieser Teilabriss wird von einer Spezialfirma aus Dortmund erledigt. Diese Arbeit macht eine Riesenfräse. „Wie „beim Brotschneiden“, so Stefan Raesfeld.

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