Ruderverein eröffnet die Saison:
Mit Schiebewind zurück

Lüdinghausen -

Petrus hatte ein Einsehen und stellte den Regen während des Anruderns des Rudervereins Lüdinghausen am vergangenem Samstag fast ganz ein. Als eine kleine Delegation Lüdinghauser Ruderer am folgenden Tag der Einladung des RV Senden folgte, mit ihnen gemeinsam den 1. Mai zu feiern, herrschten sogar fast ideale Bedingungen, heißt es in einer Mitteilung des Rudervereins

Mittwoch, 04.05.2016, 10:00 Uhr

Skulls und Riemen liegen parat. Die Achtermannschaft kann es kaum erwarten, ihr Boot zum offiziellen Saisonauftakt zu Wasser zu lassen.
Skulls und Riemen liegen parat. Die Achtermannschaft kann es kaum erwarten, ihr Boot zum offiziellen Saisonauftakt zu Wasser zu lassen. Foto: RVLH

Trotz zeitweise leichten Regens waren zahlreiche Ruderer dem Aufruf ihres Vorstands gefolgt und stiegen Samstagnachmittag in die Boote, um gemeinsam die Rudersaison 2016 offiziell zu eröffnen. Insgesamt neun Boote, darunter die beiden Achter sowie mehrere Vierer und weitere Boote befanden sich auf dem Wasser. Dabei konnten drei Ruderer ihr Achter-Debüt feiern und tauschten somit die ihnen gewohnten knapp drei Meter langen Skulls durch den fast einen Meter längeren Riemen ein. Problemlos meisterten sie ihre ersten Kilometer in der anderen Rudertechnik auf dem Dortmund-Ems-Kanal .

Nachdem die gemeinsame Ausfahrt beendet war, klang der Abend bei einem Grillbüfett gemütlich im Bootshaus aus. Dabei zeigte sich, dass Rudern hungrig macht. Fast alle 80 Stücke Fleisch und 40 Würstchen wurden samt selbst gemachter Salate vertilgt.

Bereits am nächsten Vormittag stiegen einige Lüdinghauser wieder ins Boot. Sie ruderten zu ihrem Nachbarverein in Senden, der sie zu einer kleinen Mai-Fete eingeladen hatte. Die annähernd elf Kilometer lange Strecke legten sie bei strahlenden Sonnenschein, jedoch stärkeren Gegenwind, zurück und wurden herzlich empfangen. Kurze Zeit später erreichten auch mehrere Boote des Akademischen Ruder-Clubs zu Münster aus entgegengesetzter Richtung den Verein an der Alten Fahrt. Ehe man sich auf dem Heimweg machte, wurde in großer Runde die hervorragende Bewirtung durch die Sendender Ruderfreunde genossen.

Mit anschließend vollem Magen hatte es sich gelohnt, anfangs gegen den Wind anzukämpfen. Denn so war es möglich, einige Etappen auf dem Rückweg mit Schiebewind und gestelltem Ruderblatt zu „segeln“.

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