Anton-Schüler belegen zweiten Platz beim Zeitschriften-Wettbewerb:
In Gedanken schon auf dem „Titan“

Lüdinghausen -

In Gedanken sind Maximilian Exner und Norik Ravoyan schon auf dem Saturnmond Titan angelangt. Vier Jahre Reisezeit benötigte ihre Sonde für den langen Weg quer durchs Universum. Zumindest in der Theorie haben sie es geschafft, denn die beiden Schüler des St.-Antonius-Gymnasiums nahmen erfolgreich an einem Wettbewerb der Fachzeitschrift „Sternzeit“ teil und belegten dabei den zweiten Platz in ihrer Altersgruppe. In Essen werden sie dafür demnächst ausgezeichnet.

Freitag, 13.05.2016, 15:05 Uhr

Weit entfernt liegen die Ziele, die Norik Rafoyan (l.) und Maximilian Exner mit ihrem Teleskop anpeilen. Zu ihrem zweiten Platz beim Zeitschriften-Wettbewerb gratulierte auch Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt.
Weit entfernt liegen die Ziele, die Norik Rafoyan (l.) und Maximilian Exner mit ihrem Teleskop anpeilen. Zu ihrem zweiten Platz beim Zeitschriften-Wettbewerb gratulierte auch Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt. Foto: privat

„Ihre Traumsonde ins All“ lautete das Thema des Wettbewerbs, zu dem die bundesweit erscheinende Fachzeitschrift „Sternzeit“ aufgerufen hatte. Mit dem Flug der Sonde zum Titan hatten sich die beiden Anton-Schüler daran beteiligt. Sie beschrieben darin nicht nur den Flug, sondern machten auch Vorgaben über das Untersuchungsprogramm auf dem Mond.

Maximilian Exner beschäftigt sich schon seit sieben Jahren mit der Astronomie, „nachdem ich zur Kommunion ein Teleskop bekommen hatte“, erinnert er sich. Norik ist seit zwei Jahren von dieser Wissenschaft begeistert. Beide gehören den „Sternenfreunden Münster “ und der Jugendgruppe, die unter der Leitung von Andreas Gödtker steht, an. Etwa einmal im Monat besuchen die beiden auch die vereinseigene Sternenwarte in Kattenvenne , dem angeblich dunkelsten Ort im Münsterland. Ansonsten betrachten die beiden vom heimischen Garten aus den nächtlichen Himmel und diskutieren über ihr Hobby, für das sie natürlich auch immer wieder neue Interessierte und Mitstreiter suchen.

„Ich freue mich natürlich für meine Schüler über den Erfolg bei diesem Wettbewerb, und finde es toll, wenn die Jungs ein so interessantes Hobby haben“, versicherte Anton-Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt . Sie hofft darauf, dass sich in der Schule weitere Interessierte finden, die sich von den Sternen „gefangen“ nehmen lassen.

 

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