Umgestaltung des Kirchplatzes in Seppenrade
„Gute Möglichkeiten für das Rosenfest“

Seppenrade -

Über ein Jahr bot der Kirchplatz rund um die St.-Dionysius-Kirche keinen schönen Anblick, nachdem die alten Linden gefällt worden waren. Jetzt ist der Dorfmittelpunkt aus dem Dornröschenschlaf erwacht, zumal die vielen neuen Pflanzen allmählich zu grünen beginnen.

Montag, 30.05.2016, 09:05 Uhr

Der erste Bauabschnitt zur Kirchplatzumgestaltung ist beendet. Um 1900 sah der Platz noch gänzlich anders aus.
Der erste Bauabschnitt zur Kirchplatzumgestaltung ist beendet. Um 1900 sah der Platz noch gänzlich anders aus. Foto: mib/Archiv Heimatverein Seppenrade

Nach den Plänen des Landschaftsarchitekten Heiner Wortmann wurde das Areal neu gestaltet. Entlang der Straße Kirchplatz , die durch die Einfassung der Beete mit Natursteinpflaster etwas breiter wurde, und vor dem Don-Bosco-Haus sind durch die Firma SchüNa junge Winterlinden und über 3000 Heckenpflanzen (Hainbuchen) gepflanzt worden. Die Hecke bildet eine Abgrenzung zwischen Kirchplatz und Straße, von ein paar Durchgängen unterbrochen. Das Strauchwerk entlang der Kirchennordseite wurde entfernt und die Nischen neu gepflastert. Somit ist die Kirche nun ganz freigestellt.

Ebenso passte das „Dach“ aus Flacheisen über dem Stiftergrab nicht mehr ins Bild und wurde in den Pfarrgarten verlegt. Auf der kleinen Mauer um das Grab sollen nun Holzbohlen verlegt und damit Sitzgelegenheiten geschaffen werden. „Das Grab wird nun mit Einbruch der Dunkelheit beleuchtet, auch aus Sicherheitsgründen, da es etwas tiefer liegt, und zu einer Stolperfalle für Fußgänger oder Radfahrer in werden könnte“, sagte Angelika Püning vom Kirchenvorstand. Bei Volksfesten oder dem Weihnachtsmarkt könnte das Stiftergrab mit Brettern abgedeckt werden.

Der Kirchplatz um 1900. Foto: Archiv Heimatverein

Der Heimatverein war von Beginn an in die Planungen, die zum Beispiel die vielen Versorgungsleitungen betrafen, mit einbezogen worden. „Die Neugestaltung bietet uns gute Möglichkeiten für das Rosenfest . Wir werden wohl alle Aktivitäten in den inneren Kreis verlegen“, sagte Friedhelm Landfester, Vorsitzender des Heimatvereins, der in der vergangenen Woche bereits mit den Verantwortlichen einen Ortstermin auf dem Kirchplatz hatte.

Dem Vorwurf, durch die Hecke werde es schwierig, als Beifahrer ein Auto zu verlassen, widersprach Heiner Wortmann. Durch die Beeteinfassung sei die Straße ja noch breiter geworden. Der Brunnen bleibt an seinem alten Platz, auch die Wippgeräte für die Kinder. Bezüglich der geplanten Außengastronomie auf dem Kirchplatz werden zurzeit Gespräche mit dem Café Holtermann und dem Hotel „Mutter Siepe“ geführt. Abgeschlossen sind die Arbeiten am ersten Abschnitt, wenn die bestellten Lampen installiert sind, mit denen die neuen Winterlinden angestrahlt werden.

In einem zweiten Bauabschnitt wird der Raum zwischen der Kirche und dem Don-Bosco-Haus neu gestaltet. Dazu gehören auch die Installation von Bodenleuchten, die aus zwei Richtungen den Weg in die Kirche weisen, und die Beleuchtung der Kirchenfenster.

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