Projektwoche der Lüdinghauser Schulen
Gemeinsam bunt und vielfältig

Lüdinghausen -

„Kunterbunt“ soll es sein, das Programm der Projektwoche „Miteinander“ vom 19. bis 23. September. Das versprechen die Veranstalter der Lüdinghauser Schulen und der Offenen Jugendarbeit der Stadt, die sich in der sogenannten Sozialraum AG zusammengefunden haben.

Dienstag, 30.08.2016, 08:08 Uhr

Ein buntes Bild sollen die einzelnen Puzzleteile ergeben, die bei der Projektwoche zusammengefügt werden.
Ein buntes Bild sollen die einzelnen Puzzleteile ergeben, die bei der Projektwoche zusammengefügt werden. Foto: Kristian van Bentem

Nicht nur das Programm der in drei Wochen beginnenden Projektwoche der Schulen und der Offenen Jugendarbeit der Stadt Lüdinghausen ist kunterbunt. Auch die Wiedererkennungszeichen der teilnehmenden Institutionen bringen jede Menge Farbe ins Spiel – und werden sich am Ende zu einem schönen Gesamtwerk zusammensetzen.

Jede Schule oder Einrichtung, die sich an der Projektwoche vom 19. bis 23. September beteiligt, bekommt ein eigenes Puzzleteil, versehen mit ihrem Logo oder Wappen. „Bei der gemeinsamen Abschlussveranstaltung fügen wir diese Teile dann symbolisch zu einem großen Ganzen zusammen“, erläuterte Nina Schwerdtfeger , Schulsozialarbeiterin am St.-Antonius-Gymnasium, am Montag nach einem Treffen der Organisatoren, wie die Grundidee der in der Sozialraum AG Lüdinghausen entwickelten Projektwoche auch optisch umgesetzt werden soll.

Erstmals in Lüdinghausen sind nicht nur alle Schulen, sondern nahezu alle Institutionen, die etwas mit Jugendlichen zu tun haben, in Vorbereitung und Durchführung einer Projektgruppe eingebunden. „Das Planungsteam koordiniert dabei die einzelnen Angebote, die von den verschiedenen Teilnehmern selbst entwickelt worden sind“, erklärte der Beigeordnete der Stadt, Matthias Kortendieck.

Viele der Einzelprojekte sind schul- und jahrgangsübergreifend. „Das vielschichtige Programm richtet sich an Schüler von der ersten Klasse bis zu Abiturienten“, sagte Astrid David , Leiterin der Realschule. Ebenso sollen auf diesem Weg Kinder und Jugendliche unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Sprache sowie mit verschiedenen Fähigkeiten und Interessen zusammengeführt werden. Im Mittelpunkt steht dabei das gegenseitige Kennenlernen, das Miteinander sowie die Chance, Berührungsängste abzubauen und Interesse zu wecken.

Auch die insgesamt 27, für die Teilnehmer kostenlosen Angebote aus den Bereichen Sport, Musik, Kultur, Kunst, Theater und Kochen sind so vielfältig wie diejenigen, an die sie sich richten. An der Ostwallschule können sich die Schüler beispielsweise in einem Bewegungsparcours austoben, an der Realschule unter dem Motto „Wir sind LH“ die beiden Buchstaben mit kleinen Werken nach Rizzi gestalten. Die Sekundarschule lädt zum Völkerballturnier ein, das Gymnasium Canisianum zum gemeinsamen afrikanischen Trommeln und Tanzen. An der Gemeinschaftshauptschule gibt es unter anderem auf dem Schulhof Spiele im Großformat für Grundschüler.

Einige Angebote greifen auch ganz aktuelle Themen auf. So beschäftigt sich ein Workshop am St.-Antonius-Gymnasium mit Menschen auf der Flucht. An der Marienschule soll Schülern die Situation von Flüchtlingen mit Hilfe von Liedern und Büchern nähergebracht werden. Der Verein zur Förderung der offenen Jugendarbeit kocht mit den Teilnehmern gemeinsam Gerichte aus unterschiedlichen Ländern. Und auch der Heimatverein und der Arbeitskreis Asyl beteiligen sich mit einer internationalen Stadtführung, die von einem Übersetzer begleitet wird. Denn dieses Angebot richtet sich nicht nur an alle Schüler, sondern explizit auch an Flüchtlinge in Lüdinghausen. Auch sie werden damit also dazu beitragen, am gemeinsamen Abschlusstag der Schulen, bei dem alle Workshops ihre Ergebnisse präsentieren, ein buntes Puzzle zusammenzusetzen.

An vielen Schulen ist das Programm bereits bekanntgegeben worden. „Jetzt hoffen wir auf viele Anmeldungen“, sagt Schulleiterin Astrid David und fiebert schon dem Auftakt am 19. September.

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