Jugendliche aus Nysa besuchen Partnerschule St.-Antonius-Gymnasium
Alle sind Europäer

Lüdinghausen -

20 Jugendliche aus der polnischen Partnerstadt Nysa sind derzeit Gäste am St.-Antonius-Gymnasium. Gemeinsam mit ihren Lehrern und den gastgebenden Anton-Schülern wurden sie jetzt von Bürgermeister Richard Borgmann willkommen geheißen.

Dienstag, 06.09.2016, 19:09 Uhr

20 Jugendliche des Diözesan-Gymnasiums in Nysa besuchen derzeit ihre Lüdinghauser Partnerschule, das St. Antonius-Gymnasium. Jetzt wurden sie auch von Bürgermeister Richard Borgmann (l.) und vom ersten Beigeordneten Matthias Kortendieck (r.) willkommen geheißen.
20 Jugendliche des Diözesan-Gymnasiums in Nysa besuchen derzeit ihre Lüdinghauser Partnerschule, das St. Antonius-Gymnasium. Jetzt wurden sie auch von Bürgermeister Richard Borgmann (l.) und vom ersten Beigeordneten Matthias Kortendieck (r.) willkommen geheißen. Foto: wer

Die vergangenen zwei Jahrzehnte der immer intensiver gewordenen Partnerschaft und vieler gewachsener Freundschaften hätten gezeigt, es sei nicht entscheidend, ob man Deutscher oder Pole sei, schließlich seien alle Europäer. Das betonte Bürgermeister Richard Borgmann jetzt bei der Begrüßung der 20 polnischen Schüler des Diözesan-Gymnasiums aus Nysa , die derzeit in Familien von Schülern des St.-Antonius-Gymnasiums zu Gast sind, im Kapitelsaal.

Eine ganze Woche verbringen die 14- bis 15-jährigen Jugendlichen in der Steverstadt, unternehmen Ausflüge und nehmen auch am Unterricht am Anton teil. Den deutschen Alltag lernen sie in ihren Gastfamilien kennen. Begleitet werden die polnischen Schüler von ihren Lehrern Barbara Zmorawska und Darius Piech , der zu den Brückenbauern dieser Schulpartnerschaft gehört. „Ich habe nicht gezählt, wie oft ich schon in Lüdinghausen war“, erklärte er. Zugleich dankte er den Anton-Lehrern Frank Zienow und Friedhelm Kienz für ihr Engagement in Sachen Partnerschaft. Der Gegenbesuch der Anton-Schüler in Nysa ist für das kommende Jahr geplant, sagte Zienow.

In der Stadt fühlen sich die Jugendlichen wohl. Das erklärten die beiden 14-jährigen Martyna und Patrycja. „Deutsch ist eine schwere Sprache“, waren sich beide einig, die seit einem Jahr im Deutschkurs sind. Aber: „Ich mag Lewandowski und Bayern München “, das sei ein großer Ansporn, die Sprache zu lernen, erklärte Patrycja.

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