Zeitreise im Antonius
Barmherzigkeit als Grundstein

Lüdinghausen -

Einen Blick in die lange und wechselvolle Geschichte des St.-Antonius-Gymnasiums wagte jetzt die Theater-AG mit der Aufführung eines selbst geschriebenen Stückes.

Donnerstag, 06.10.2016, 12:10 Uhr

„Anton wird 120 – eine Zeitreise“ lautete der Titel des Stücks, das die Schüler der Theater-AG selbst geschrieben und aufgeführt haben
„Anton wird 120 – eine Zeitreise“ lautete der Titel des Stücks, das die Schüler der Theater-AG des Gymnasiums selbst geschrieben und aufgeführt haben Foto: ll

Eine Reise in die Vergangenheit erlebten die Zuschauer am Dienstagabend in der Aula des St.-Antonius-Gymnasiums, denn dort führte die Theater-AG das Stück „Anton wird 120 – eine Zeitreise “ auf, nachdem am Vormittag bereits die Mitschüler in den Genuss einer Aufführung gekommen waren.

Zunächst begrüßte Schulleiterin Elisabeth Hüttenschmidt das Publikum, darunter auch viele Gäste aus dem benachbarten St. Antonius Kloster und dem Antonius-Haus. Hüttenschmidt lobte die regelmäßigen gegenseitigen Besuchen der drei Institutionen: „Das ist schon was Schönes.“

Des Weiteren begrüßte auch der Leiter der Theater-AG die rund 100 Gäste und gab eine kurze Einführung in die Arbeit der AG. Das Ziel sei es, das Auftreten der Schüler in der Öffentlichkeit zu schulen. Zu seiner Arbeit mit dem Kindern, sagte Ralf Melzow : „Ich bin kein Dompteur, ich bin ein Helfer.“ So sei das Stück beispielsweise ganz alleine von den Kindern und Jugendlichen geschrieben worden.

Ich bin kein Dompteur, ich bin ein Helfer.

Ralf Melzow

Das Stück beleuchtete die Anfänge des Franziskanerinnen-Ordens im Jahre 1830, in denen die Ordensschwester Catharina Damen gemeinsam mit drei Mitstreiterinnen ein Kloster für die Kinder auf den Straßen gründete, trotz Vorbehalten in der Gesellschaft und zunächst auch beim Pfarrer, der jedoch am Ende die Gründung bewilligte und somit auch indirekt den Grundstein für das Anton legte.

Anschließend zeigten die Schüler auf, was sonst noch alles im Gründungsjahr 1896 auf der Welt passierte. So hatte beispielsweise Wilhelm Conrad Röntgen die „X-Strahlen“ entdeckt und das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) wurde verabschiedet.

Theateraufführung im St.-Antonius-Gymnasium

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  • Mit einem selbst geschriebenen Stück haben die Schüler der Theater-AG die 120-jährige Geschichte ihrer Schule aufgearbeitet. Foto: ll
  • Mit einem selbst geschriebenen Stück haben die Schüler der Theater-AG die 120-jährige Geschichte ihrer Schule aufgearbeitet. Foto: ll
  • Mit einem selbst geschriebenen Stück haben die Schüler der Theater-AG die 120-jährige Geschichte ihrer Schule aufgearbeitet. Foto: ll
  • Mit einem selbst geschriebenen Stück haben die Schüler der Theater-AG die 120-jährige Geschichte ihrer Schule aufgearbeitet. Foto: ll
  • Mit einem selbst geschriebenen Stück haben die Schüler der Theater-AG die 120-jährige Geschichte ihrer Schule aufgearbeitet. Foto: ll
  • Mit einem selbst geschriebenen Stück haben die Schüler der Theater-AG die 120-jährige Geschichte ihrer Schule aufgearbeitet. Foto: ll
  • Mit einem selbst geschriebenen Stück haben die Schüler der Theater-AG die 120-jährige Geschichte ihrer Schule aufgearbeitet. Foto: ll

Mit einer Rekapitulation der Schul-Historie, von den Anfängen 1896 mit nur 22 Schülerinnen, über die Verwendung als Lazarett und Krankenhaus in den beiden Weltkriegen, bis hin zum verheerenden Brand der Aula vor gerade mal fünf Jahren, beendete die Theater-AG ihre Aufführung und erntete dafür großen Applaus.

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