Feuerwehrübung der Löschzüge Lüdinghausen und Seppenrade
Wasser marsch bei Euro-Alkohol

Lüdinghausen -

Blaulicht erhellte am Dienstagabend das Werksgelände von Euro-Alkohol, die grellen Flammen zu dem Einsatz mussten sich die Feuerwehrleute der Lüdinghauser Löschzüge jedoch hinzudenken. Der Brand an einem Lkw war nur ein Übungsszenario.

Donnerstag, 20.10.2016, 06:10 Uhr

Mit einem Großaufgebot steuerte die Feuerwehr das Werksgelände an. Es galt, einen Brand an einem Lkw zu löschen.
Mit einem Großaufgebot steuerte die Feuerwehr das Werksgelände an. Es galt, einen Brand an einem Lkw zu löschen. Foto: nit

Definitiv keine Poolparty wird gefeiert, wenn bei Euro-Alkohol die Schaumkanonen aus allen Rohren spritzen. Denn dann ist der Ernstfall eingetreten und Behälter mit hochentzündlichem Inhalt sind in Flammen aufgegangen. Welche Automatismen sich in diesem Fall in Gang setzen, das erklärte Produktionsleiter Dirk Kribbel am Dienstagabend Vertretern von Feuerwehr und Polizei in einer brandschutztechnisch aufgerüsteten Lagerhalle für die Kleinabfüllung. Zuvor fand rund um die Verladerampe zu dieser Halle die regelmäßige Feuerwehrübung der beiden hiesigen Löschzüge statt.

Feuerwehrübung auf dem Werksgelände von Euro-Alkohol'">

Feuerwehrübung auf dem Werksgelände von Euro-Alkohol

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  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit
  • „Brand eines Lkw durch sich entzündenden Alkohol“ lautete das Szenario für die über 60 Feuerwehrleute aus Lüdinghausen und Seppenrade. Foto: nit

„Sobald die Flammenmelder in den Ecken Alarm schlagen, wird die Lagerhalle innerhalb von acht Minuten mit vier Meter hohem Schaum gefüllt“, sagte Kribbel zu der Anlage in den Wänden. Auffangwannen unterhalb der gelagerten Behälter sollen dafür sorgen, dass sich ein Brandherd nicht weiter ausbreitet. Für das Übungsszenario am Dienstag simulierten Euro-Alkohol und die Feuerwehr einen Unfall unweit dieser Lagerhalle. Beim Verladen mit einem Gabelstapler schlägt ein Container leck und der austretende Alkohol entzündet sich am heißen Auspuff eines Lastwagens. Von zwei Seiten näherten sich die mehr als 60 beteiligten Feuerwehrleute der beiden Löschzüge dem Brand, um diesen zu löschen und eingekesselte Mitarbeiter zu befreien.

Es war für uns eine einfache Übung.

Wehrführer Günter Weide

„Es war für uns eine einfache Übung“, zog Wehrführer Günter Weide im Anschluss Resümee. „Es ist wichtig, das Gelände immer mal wieder zu sehen, um zu wissen, wo sich Hydranten oder andere Wasserentnahmestellen befinden.“ Nur eines bedauerte er: dass die Betriebsfeuerwehr nicht mit in die Übung eingebunden war. Denn es sei immer hilfreich, „wenn man weiß, wie die ticken“. Kreisbrandmeister Christoph Nolte, der gemeinsam mit Vertretern von Stadt, Polizei, Feuerwehr und Euro-Alkohol das Geschehen auf dem Werksgelände an der Bahnhofstraße beobachtete, betonte die Relevanz von Übungen. „Das sehen wir ja bereits mit Blick auf die Explosion bei BASF in Ludwigshafen“, so Nolte.

„Karrieresprung“ für Nachwuchskräfte

Für drei Nachwuchskameraden der Jugendfeuerwehr bedeutete die Teilnahme an der Übung auch einen „Karrieresprung“. Lukas Schulze Brandhoff, Lukas Krebber und Florian Ebersbach dürfen sich nun Feuerwehrmann nennen.

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