„1 A an der A 1“
Zweites Standbein zentral platziert

Ascheberg -

Für Baka-Bau aus dem Oldenburger Münsterland werden am Ascheberger Steenrohr zwei Hallen gebaut. Das ist für Harry Sassen ein idealer Startpunkt, um die Aufträge in der Region abzuarbeiten.

Freitag, 16.12.2016, 10:12 Uhr

Zwei Hallen lässt das Barßel-Kamperfehner Bauunternehmen Baka-Bau im Gewerbegebiet Steenrohr in Ascheberg errichten. Von dort aus sollen pro Jahr etwa 25 Häuser in der Region gebaut werden.
Zwei Hallen lässt das Barßel-Kamperfehner Bauunternehmen Baka-Bau im Gewerbegebiet Steenrohr in Ascheberg errichten. Von dort aus sollen pro Jahr etwa 25 Häuser in der Region gebaut werden. Foto: hbm

Marketingsprüche sind nicht jedermanns Welt. Vor allen Dingen dann nicht, wenn der bunt verpackte Inhalt dem äußeren Schein nicht gerecht wird. Die Gemeinde Ascheberg wirbt mit dem Slogan „1 A an der A 1“ für Flächen in den Gewerbegebieten. Das Argument hat jetzt bei der Baka-Bau aus Barßel im Oldenburger Münsterland verfangen. Es baut im Gewerbegebiet Steenrohr zwei Hallen mit etwa 2000 Quadratmeter.

„Ascheberg hat mir schon immer gefallen. Das liegt wunderbar zentral, von dort sind wir schnell da, wo wir einen Auftrag bearbeiten“, sagt Harry Sassen , der die Geschäfte von Baka-Bau führt: „Baka steht für Barßel und Kamperfehn. Dort kommen wir her. Das bleibt auch der Firmensitz.“

Eindreiviertel Stunde sind Sassen und seine Mitarbeiter vom Oldenburger ins hiesige Münsterland unterwegs. Und das häufig: „Wir bauen etwa 30 Häuser im Jahr, davon nur fünf oben bei uns. Dort wird zwar genauso viel gebaut wie in Westfalen, aber es gibt in der Gemeinde allein zwölf Bauunternehmen, die alle im weiteren Umfeld nach Aufträgen suchen“, erklärt Sassen. Er ist schon vor Jahren im südlichen Münsterland und nördlichen Ruhrgebiet fündig geworden. In Neubeckum und Ennigerloh hat er Hallen gepachtet. Das passte gut, weil seine Leute oft in Ahlen beschäftigt waren.

Als jetzt aus dem Provisorium etwas Festes werden sollte, landet Sassen dort, wo er normalerweise die Autobahn verlässt. Ein zweiter Grund: „Unsere Aufträge haben sich ein wenig verlagert. Wir sind öfter in Lüdinghausen, Nordkirchen, Selm und Olfen. Von Ascheberg aus, ist man fix da.“

Auf dem Gelände am Ascheberger Steenrohr, direkt hinter Dachdecker Martin Schäper und gegenüber den Bultmann-Garagen, werden Hallen geschaffen für den Fuhrpark, der hier benötigt wird, und es sollen ein Lager und ein Büro eingerichtet werden. Ob es einen Schlafplatz gibt oder er einen Wohnwagen aufs Gelände stellen wird, weiß Sassen noch nicht: „Wir werden im nächsten Jahr erst einmal zu Ende bauen und dann sehen, wie es sich entwickeln wird. Es ist auf jeden Fall angenehmer montags und donnerstags zu fahren und dazwischen immer kurze Wege zu haben. Das geht schneller und ist nicht so gefährlich.“ Und auf dem Rückweg in die Heimat geht es in Ascheberg auf kürzestem Weg auf die A 1, das ist 1 A.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4503040?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F104%2F163%2F4849084%2F4849085%2F
Selbst die Kinder nahmen Drogen
Dieser Motorroller wurde Ende Mai von der Feuerwehr aus dem BSG-Teich gefischt. Das Fahrzeug war gestohlen und danach in dem Teich entsorgt worden.
Nachrichten-Ticker