Petra Vogt referiert vor CDU-Ortsverband
Schulpolitik ist bestimmendes Thema

Lüdinghausen -

Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Petra Vogt, referierte am Mittwoch beim CDU-Ortsverband Lüdinghausen. Sie verwies vor allem auf die aus ihrer Sicht verfehlte Politik von Rot-Grün in Sachen Inklusion.

Freitag, 20.01.2017, 06:01 Uhr

Interessiert verfolgten die Gäste, darunter CDU-Landtagskandidat Dietmar Panske (l. Mitte), den Ausführungen der Abgeordneten Petra Vogt.
Interessiert verfolgten die Gäste, darunter CDU-Landtagskandidat Dietmar Panske (l. Mitte), die Ausführungen der Abgeordneten Petra Vogt. Foto: ll

Dass die Schulpolitik bei den anstehenden Landtagswahlen am 14. Mai eines der zentralen Themen sein wird, darüber sind sich über die Parteigrenzen hinweg alle Politiker einig. Entsprechend hatte der CDU-Ortsverband Lüdinghausen bei seiner Mitgliederversammlung am Mittwochabend im „Hotel zur Post“ die schulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Petra Vogt , eingeladen. Zunächst begrüßte CDU-Ortsvorsitzender Aloys Schnittker die versammelten Mitglieder und Gäste, darunter auch den Ascheberger CDU-Landtagskandidaten Dietmar Panske, bevor die Referentin mit ihrem Vortrag begann.

In ihren Ausführungen sparte die ehemalige Oberstudienrätin nicht mit Kritik an der rot-grünen Landesregierung. So sei Nordrhein-Westfalen in vielen Statistiken Bildungsschlusslicht. Die Schulexpertin machte dafür mehrere Gründe aus, darunter die hohe Quote an Unterrichtsausfall und die Umformung des Fachlehrers zum „Lernbegleiter“.

Den Schwerpunkt von Vogts Vortrag bildete jedoch das Thema „Inklusion“, die die größte Reform des Schulsystems in NRW seit langem darstelle, so die Abgeordnete. „Die Inklusion ist eine gute Idee, jedoch schlecht umgesetzt“, meinte Vogt. So seien die Kommunen auf den Kosten sitzen geblieben und die Lehrer würden ohne entsprechende Ausbildung vom Land im Stich gelassen.

Eine weitere Herausforderung für die Schulen sei zudem die Integration von Flüchtlingen, da die Landesregierung die „Vorbereitungsklassen“ zum Erlernen der deutschen Sprache abgeschafft habe. Neben dem regulären Unterricht müssten die Lehrer damit sowohl Inklusion als auch Integration leisten. „Die Lehrer sind mit der Situation überfordert“, erklärte Vogt. Im Endeffekt sei mit diesem Konzept keinem gedient, weder den Regelschülern noch den behinderten Schülern oder den jugendlichen Flüchtlingen, schloss die Abgeordnete ihren Vortrag.

In der anschließenden Fragerunde wurden dann die verschiedensten Themen behandelt. So wurde beispielsweise nach dem bildungspolitischen Konzept der CDU gefragt. Dabei sprach sich die Landtagsabgeordnete für eine Einführung von Schwerpunktschulen beziehungsweise Regelschulen mit Förderschulzweig aus, an denen beispielsweise einzelne Fächer inklusiv unterrichtet werden könnten. Zum Thema „G8-Abitur“ betonte die Duisburgerin, dass die CDU in NRW sich für eine Wahlmöglichkeit jedes einzelnen Gymnasiums ausspräche.

Zum Abschluss appellierte die Abgeordnete noch einmal an die heimischen CDU-Mitglieder und sagte mit Blick auf die Landtagswahl : „Der 14. Mai ist ein wirklich wichtiger Termin.“

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