Schulentwicklungsplan wird fortgeschrieben
„Sie haben sichere Zuwächse“

Lüdinghausen -

„Sie haben sichere Zuwächse in den nächsten Jahren“, beruhigte Ulrike Lexis vom Büro Dr. Garbe & Lexis die Mitglieder des Schulausschusses am Donnerstagabend. Keine Schule stehe auf der Kippe bei den Anmeldezahlen, erklärte die Expertin das Ergebnis ihrer Untersuchung.

Freitag, 03.02.2017, 12:02 Uhr

Zum Ortstermin traf sich der Schulausschuss am Donnerstag im St.-Antonius-Gymnasium.
Zum Ortstermin traf sich der Schulausschuss am Donnerstag im St.-Antonius-Gymnasium. Foto: wer

Gute Nachrichten für die Schullandschaft in der Steverstadt: Keine Schule – weder die drei Grund- noch die drei weiterführenden Schulen – ist in den kommenden Jahren in ihrem Bestand gefährdet. „Sie haben sichere Zuwächse in den nächsten Jahren“, berichtete Ulrike Lexis vom Gütersloher Büro Dr. Garbe & Lexis den Mitgliedern des Schulausschusses am Donnerstagabend. Das Büro hatte sich im Auftrag der Verwaltung mit der Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes bis ins Jahr 2021 beschäftigt.

Sie haben sichere Zuwächse in den nächsten Jahren.

Ulrike Lexis

Der andernorts prognostizierte Rückgang der Schülerzahlen aufgrund des demografischen Wandels treffe Lüdinghausen zeitlich wesentlich später und nur in geringem Umfang, sagte Lexis. Mit Blick auf die Zusammenlegung von Profilschule Ascheberg und Gesamtschule Nordkirchen sei darüber hinaus sogar mit einem Zuwachs für die weiterführenden Schulen in der Stadt zu rechnen.

Im Primarbereich sei die Dreizügigkeit der Seppenrader Marienschule weiter wahrscheinlich. Die Ostwallschule dürfte trotz leichten Rückgangs ihre Vierzügigkeit behalten, während die Ludgerischule stabil dreizügig ist – mit leicht steigender Tendenz.

Besonders positiv sieht die Zukunft der Sekundarschule aus. „Die hat mehr Zulauf als gedacht. Dort sollte die Fünfzügigkeit beantragt werden“, empfahl Lexis den Verantwortlichen. Sogar eine sechste Eingangsklasse könnte in dem einen oder anderen Jahr erforderlich sein. Stabil dreizügig präsentieren sich für den Pro­gnosezeitraum das St.-Antonius-Gymnasium und das Gymnasium Canisianum.

Dort sollte die Fünfzügigkeit beantragt werden.

Ulrike Lexis

Ihre Untersuchung bezeichnete Lexis als „Trendprognose“. Bei den tatsächlichen Anmeldungen an den einzelnen Schulen könnten auch andere Ergebnisse herauskommen. Ihr Büro habe lediglich das vorliegende Zahlenwerk der Vergangenheit fortgeschrieben. Das ändere allerdings nichts an der generellen Tendenz, beantwortete sie Fragen aus den Reihen der Kommunalpolitiker. Die Frage von Anke Austrup ( CDU ), ob nach dieser Untersuchung die Schullandschaft in der Stadt in den nächsten Jahren sicher sei, beantwortete sie mit einem eindeutigen „Ja“.

„Wir haben rosige Aussichten, viel besser geht es nicht“, freute sich der Beigeordnete Matthias Kortendieck über das Ergebnis. Das verband er mit einem ausdrücklichen Dank an die anwesenden Schulleiter sowie deren Kollegien für die gute Arbeit.

Den Beschluss, den Schulentwicklungsplan fortzuschreiben, trugen am Ende CDU, Grüne, FDP und UWG mit. Lediglich die drei SPD-Politiker stimmten – zur Überraschung der anderen – dagegen.

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