Starke Regenfälle
Zwei Vorschläge für den Rosengarten stehen im Raum

Lüdinghausen -

Bei starken Regenfällen gibt es immer wieder Probleme mit der Kanalisation der Straße Am Rosengarten. In der Sitzung des Betriebsausschusses stellte Hermann Himmelmann vom Ingenieurbüro jetzt einen Lösungsvorschlag vor.

Donnerstag, 30.03.2017, 11:03 Uhr

Erläuterte die Planungen für die Kanalisation Am Rosengarten: Diplom-Ingenieur Hermann Himmelmann.
Erläuterte die Planungen für die Kanalisation Am Rosengarten: Diplom-Ingenieur Hermann Himmelmann. Foto: Anne Eckrodt

Die Anlieger können seit Jahren ein Lied davon singen: Starke Regenfälle sorgen an der Straße Am Rosengarten immer wieder für Probleme. Das Mischwasser staut sich so sehr, dass beispielsweise Kanaldeckel und auch Pflastersteine hochgedrückt werden und sich die Regengüsse auf diese Weise den Weg an die Oberfläche sprich auf die Straße suchen. Im September 2016 hatte der Betriebsausschuss die Verwaltung beauftragt, mit dem Ingenieurbüro Gnegel einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten. Den stellte Diplom-Ingenieur Hermann Himmelmann in der Betriebsausschusssitzung am Dienstagabend vor.

Es gibt unter der B 58 Leitungen, die aktiviert werden könnten.

Anton Holz (CDU)

Seine Empfehlung: „Der Mischwasserkanal sollte im Bereich des Rosengartens auf einer Länge von rund 50 Metern einen Rohrdurchmesser von 70 Zentimetern statt der bisherigen 60 Zentimeter bekommen. Außerdem schlagen wir vor, das Längsgefälle der Leitung auf der alten Trasse von heute 0,5 auf drei Prozent zu vergrößern.“ Anton Holz (CDU) hatte noch eine andere Idee, die in seinen Augen wesentlicher effektiver ist und ohne Bodenarbeiten im Rosengarten auskommt. „Es gibt unter der B 58 Leitungen, die aktiviert werden könnten. Darüber ließe sich das Wasser auf die andere Seite in den Seppenrader Bach ableiten“, so sein Vorschlag, der auch von Anliegern unterstützt wird. Das Problem dabei: Mischwasser darf nicht ohne Weiteres in ein Gewässer eingeleitet werden. „Wir werden das prüfen und darüber mit der Bezirksregierung sprechen“, kündigte Bürgermeister Richard Borgmann an. In der nächsten Sitzung des Betriebsausschusses soll dann eine Entscheidung fallen.

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