Fassadensanierung Stadthalle Gütersloh
Lüdinghauser Architekturbüro gewinnt Wettbewerb

Lüdinghausen -

Sein Entwurf hat die Jury überzeugt: Das Architekturbüro Hartig/Meyer/Wömpner mit Sitz in Lüdinghausen und Münster darf sich über den ersten Preis im Realisierungswettbewerb für die energetische Fassadensanierung der Stadthalle Gütersloh freuen.

Donnerstag, 06.04.2017, 16:04 Uhr

So könnte es aussehen: die Visualisierung des ersten Preisträger-Entwurfs.
So könnte es aussehen: die Visualisierung des ersten Preisträger-Entwurfs. Foto: Büro Hartig/Meyer/Wömpner

Das Architekturbüro Hartig/Meyer/Wömp­ner Architekten mit Sitz in Lüdinghausen und Münster bekommt den ersten Preis im Realisierungswettbewerb für die energetische Fassadensanierung der Stadthalle Gütersloh . Das teilte die Stadt Gütersloh jetzt in einer Presseinformation mit. Insgesamt elf eingereichte Arbeiten hatte das Preisgericht des Wettbewerbs zu beurteilen, der einen weiteren Abschnitt in der 2012 von der Politik beschlossenen Sanierung der fast 40 Jahre alten Gütersloher Stadthalle darstellt. Nachdem in den vergangenen Jahren der Innenbereich inklusive des Eingangs komplett saniert und modernisiert worden ist, steht nun die Fassade auf dem Programm. Als Preisrichter im Wettbewerb fungierten Professor Dörte Gatermann aus Köln, Prof. Stefan Rettich aus Bremen/Hamburg, Dietmar Riecks aus Bochum sowie als Vertreter der Stadtverwaltung Stadtbaurätin Nina Herrling und Kultur-Beigeordneter Andreas Kimpel.

Zeitgemäße Interpretation

Erklärtes Ziel des Wettbewerbs war es, für einen zukunftsfähigen Betrieb der Stadthalle eine „Gestaltung der abgängigen Fassadenflächen unter Einbeziehung der bauphysikalischen und fassadentechnischen Merkmale“ zu erhalten. Übersetzt: Die Teilnehmer des Wettbewerbs hatten die Aufgabe, den Entwurf für eine energetische Sanierung der Fassade zu liefern, bei der die Gestaltung den Charakter des Ende der 1970er Jahre erbauten Gebäudes aufnimmt, ihn aber zeitgemäß interpretiert und in Beziehung zur Umgebung setzt.

Dies ist nach einstimmiger Meinung dem ersten Preisträger am überzeugendsten gelungen: Er gibt dem Gebäude „ein angemessen festliches Kleid ohne jedoch die Architektursprache der Siebziger Jahre zu verdecken. Die Farbgebung in Weiß-Abstufungen schafft zusammen mit weiteren Gestaltungselementen eine Verbindung zum Umfeld von Theater und Wasserturm, so dass eine optische Ensemblewirkung der drei Gebäude entsteht. Der Entwurf von Hartig/Meyer/Wömpner setzt so auf größtmögliche Klarheit und ein ruhiges harmonisches Gesamtbild auf der Grundlage aktueller Energie-Standards“, heißt es in der Bewertung der Jury.

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