Vortrag der Hospiz-Bewegung
(Keine) Angst vorm Sterben

Lüdinghausen -

Sterben macht den meisten Menschen Angst. Bei einem Vortragsabend der Hospizbewegung erläuterte Dr. Jörg Eisentraut, in Lünen praktizierender Neurologe und Palliativmediziner, das Thema Angst auf sachliche und zugleich humorvolle sowie unterhaltsame Weise.

Donnerstag, 06.04.2017, 00:04 Uhr

Dr. Jörg Eisentraut referierte bei der Hospiz-Bewegung Lüdinghausen/Seppenrade.
Dr. Jörg Eisentraut referierte bei der Hospiz-Bewegung Lüdinghausen/Seppenrade. Foto: Hospiz-Bewegung

Über sehr großes Interesse am Vortrag „Sterben macht Angst“ freuten sich die Verantwortlichen der Hospiz-Bewegung Lüdinghausen /Seppenrade am Mittwochabend, als sie in Kooperation mit der Familienbildungsstätte über 80 Zuhörer zu dieser Veranstaltung begrüßten. Dr. Jörg Eisentraut, in Lünen praktizierender Neurologe und Palliativmediziner, gelang es, auf sachliche und zugleich humorvolle sowie unterhaltsame Weise, sich dem Thema Angst in seiner ganzen Vielfalt zu nähern, heißt es in einer Pressemitteilung.

Scheinriese aus „ Jim Knopf

Der Referent schilderte die Formen und den Sinn der Angst sowie die Vorgänge im Körper bei verschiedenen Angstsituationen, zeigte Möglichkeiten der Hilfe und des Umgangs damit auf. Am Beispiel des Scheinriesen TurTur aus den Geschichten von Jim Knopf ermutigte er, sich der Angst zu stellen. „Erfragen und erkunden sie die Angst“, empfahl er den Anwesenden, so würde diffuse Angst klarer erkennbar und konkreter besprechbar.

„Wenn man die Angst angeht, wird sie kleiner“, lautete Eisentrauts Botschaft. Gleichzeitig sei es aber auch wichtig zu verstehen, dass Angst auch sein dürfe und einen Sinn habe. Ein Mensch, der Angst hat, müsse erfahren, dass er nicht alleine sei, sondern, dass er mitfühlend und zuverlässig begleitet würde.

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