Marktplatz-Umgestaltung
Teil eins ist bald fertig

Lüdinghausen -

Am Marktplatz ist das erste große Etappenziel in Sicht: Die Abnahme des so gut wie fertigen Teilbereichs vor der Markt-Apotheke und dem Drogeriemarkt soll am 19. April abgenommen werden.

Sonntag, 09.04.2017, 08:04 Uhr

So gut wie fertig: Die Abnahme des ersten Marktplatzabschnitts ist für den 19. April geplant. Die Archäologen wollen Ende des Monats das Feld räumen.
So gut wie fertig: Die Abnahme des ersten Marktplatzabschnitts ist für den 19. April geplant. Die Archäologen wollen Ende des Monats das Feld räumen. Foto: Anne Eckrodt

Das erste große Etappenziel der Marktplatzumgestaltung rückt näher: In der Woche nach Ostern ist die Teilabnahme des nahezu fertigen Bereichs außerhalb des Bauzauns geplant. „Das soll am 19. April passieren, da einen Tag später die Aufbauarbeiten für das Frühlingsfest beginnen“, erläuterte Planer Stephan Bracht (Büro SAL Landschaftsarchitektur) jetzt bei einem Ortstermin.

Außerdem müssen bis Ende April die noch fehlenden sieben Platanen auf der anderen Seite des Bauzauns in die Erde.

Roman Neubert

Bis dahin sollen auch die Bänke, Abfallbehälter und Fahrradständer aufgestellt sein. Der Kubus aus Granitstein, der mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern je nach Jahreszeit Platz für einen Weihnachtsbaum oder auch für einen Maibaum bietet, steht bereits. „Außerdem müssen bis Ende April die noch fehlenden sieben Platanen auf der anderen Seite des Bauzauns in die Erde“, machte Roman Neubert vom Landschaftsbauunternehmen Benning deutlich. Und für den 26. April sind das Richtfest zum Wiederaufbau des alten Marktbrunnens sowie die Inbetriebnahme des neuen Dreiburgenbrunnens geplant. Der ist in der Pflasterung vor der Markt-Apotheke bereits gut zu erkennen.

Römischer Verband

Apropos: Die im sogenannten römischen Verband verlegten Steine sind noch nicht richtig verdichtet. „Wir werden die Fläche zwar freigeben, gewisse Unebenheiten bleiben jedoch bis zur endgültigen Verdichtung, dem Abrütteln“, machte Bracht deutlich. Warum Teile des Pflasters für die Verlegung der Leitplatten, an denen sich sehbehinderte Menschen orientieren können, wieder aufgenommen werden, begründete Neubert so: „Der römische Verband ist derart diffizil, dass es einfacher ist, den Platz für diese Platten freizuschneiden, als sie zuerst zu verlegen und die Pflastersteine anschließend anzulegen.“

Wir arbeiten uns im Uhrzeigersinn von der Sparkasse aus in die Platzmitte vor und dann zum Ende hin weiter in Richtung Gartenstraße.

Stephan Bracht

In dem abgesperrten Teil des Marktplatzes sind zurzeit noch die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe im Einsatz. Im Gegensatz zu anderen Ecken des Platzes ist es hier allerdings nicht erforderlich, so tief ins Erdreich zu gehen. Bracht: „Ein Meter reicht völlig aus.“ Und da wurde bislang nichts Unerwartetes gefunden, lediglich ein paar Streifenfundamente und etwas Keramik, vermutlich aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Ende April wollen die Archäologen auch in diesem Bereich ihre Arbeit abgeschlossen haben.

Der Planer geht davon aus, dass der Gesamtzeitplan, der nach der witterungsbedingten Pause im Winter etwas abgeändert wurde (die WN berichteten), eingehalten werden kann. „Wir arbeiten uns im Uhrzeigersinn von der Sparkasse aus in die Platzmitte vor und dann zum Ende hin weiter in Richtung Gartenstraße“, erläuterte Bracht. Mitte Juli soll dann – mit Ausnahme einer kleinen Fläche vor dem Neubau an der Stelle des einstigen Cafés Hellmann – alles fertig sein.

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