Zwei Unionisten auf Erkundungstour in Israel
Austauschpartner gefunden

Lüdinghausen -

Die Union-Volleyballerinnen werden im nächsten Jahr nach Israel reisen. Eine Vortour haben jetzt Jürgen Adolph und Achim Franke unternommen und dabei schon einen Partnerverein gefunden.

Mittwoch, 12.04.2017, 15:04 Uhr

Auf der Vortour nach Israel besuchte Achim Franke, der Chef der Union-Volleyballabteilung, auch eine arabische Grundschule..
Auf der Vortour nach Israel besuchte Achim Franke, der Chef der Union-Volleyballabteilung, auch eine arabische Grundschule.. Foto: privat

Jürgen Adolph und Achim Franke von der Volleyballabteilung des SC Union Lüdinghausen sind zurück von ihrer Vortour nach Israel . Beides sind Israel-Kenner, und darum wissen sie, welch fantastisches Stück Erde dieses Land ist, heißt es in einer Pressemitteilung. Doch als Normaltouristen, die nur die Hot Spots wie Jerusalem sehen wollen, möchten die Unionisten nicht anreisen. Darum suchten die „Scouts“ einen Volleyball-Partner, der in etwa gleiche Ziele hat, wie die Lüdinghauser – und die beiden wurden fündig.

„Kürzlich kam die Mail vom Maccabi Volleyball Club Raanana“, freut sich Franke, der diesen Club besuchte und sofort begeistert von der Jugendarbeit dort war. Raanana – eine selbstständige Kommune – liegt direkt bei Tel Aviv . Die Einladung an die Unionisten gelte für die Osterferien 2018, so Franke. Union hat für Juli 2018 bereits die Gegeneinladung ausgesprochen. In Israel soll natürlich auch Volleyball gespielt werden. Dort werden Schul- und Jugendturniere im staatlichen Fernsehen gezeigt.

Die Lüdinghauser Delegation soll die israelische und jüdische Lebensweise erleben und sich auch mit dem besonderen deutsch-israelischen Verhältnis beschäftigen.

Achim Franke

Doch die Reise verspricht den Jugendlichen aus Lüdinghausen noch mehr: Tel Aviv ist eine quirlige, lebensbejahende Stadt am Mittelmeer. Nicht weit entfernt das alte Tel Aviv (Jaffa) mit seinen arabischen Basaren, in denen man auf arabische Art handelt. Immer eine große Attraktion. Franke und Adolph haben eine Grundschule in einer aufstrebenden arabisch geprägten Stadt besucht. Die dortige Schulleiterin hat die deutsche Gruppe sofort eingeladen, ein oder zwei Trainingseinheiten mit ihren Kindern durchzuführen. Sie wolle dazu auch das Fernsehen einladen, habe sie angekündigt.

Das genaue Programm der Reise muss jetzt erarbeitet werden. „Die Lüdinghauser Delegation soll die israelische und jüdische Lebensweise erleben und sich auch mit dem besonderen deutsch-israelischen Verhältnis beschäftigen“, sind sich Franke und Adolph einig.

Doch die Unionistinnen werden sicher auch im Toten Meer baden, wo man im Wasser Zeitung lesen kann, eine Wüstenwanderung unternehmen, um nach stundenlanger Hitze unter einem Wasserfall zu stehen und wie in einer „Badewanne“ in der Judäischen Wüste zu planschen. Natürlich sollen auch Jerusalem mit seinen heiligen Stätten der Moslems, Juden und Christen sowie die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem besucht werden.

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