Vorbereitung der Landtagswahl
19 450 Bürger dürfen an die Urne

Lüdinghausen -

Im Lüdinghauser Rathaus laufen die Vorbereitungen für die Landtagswahl auf Hochtouren. Exakt 19 450 Bürger der Steverstadt dürfen am 14. Mai ihre Stimme abgeben, und das gleich zweifach.

Mittwoch, 12.04.2017, 11:04 Uhr

Urnengang Nummer eins in diesem Jahr: Am 14. Mai sind 19 450 Lüdinghauser aufgerufen, über die Besetzung des neuen Landtags abzustimmen.
Urnengang Nummer eins in diesem Jahr: Am 14. Mai sind 19 450 Lüdinghauser aufgerufen, über die Besetzung des neuen Landtags abzustimmen. Foto: dpa

Exakt 19 450 Lüdinghauser sind am 14. Mai aufgerufen, ihr Kreuz auf dem Stimmzettel zu machen. Und das zweifach. Denn die Wahlberechtigten haben bei der Landtagswahl zwei Stimmen, die erste für den Wahlkreiskandidaten und die zweite für die Landesliste einer Partei.

„Die Wahlbenachrichtigungen werden in der Woche nach Ostern verschickt“, kündigte Dominik Epping am Dienstag im Gespräch mit den WN an. Und der Fachbereichsleiter Zentrale Dienste fügte hinzu: „Dann sind hoffentlich auch die Stimmzettel da.“ Die sollten eigentlich schon im Laufe dieser Woche im Rathaus eintreffen. Dort, im Bürgerbüro , schlagen erfahrungsgemäß die ersten Briefwähler auf, sobald die Benachrichtigungskarten verschickt sind, um entweder direkt vor Ort zu wählen oder aber die Briefwahlunterlagen abzuholen.

Die Wahlvorstände generieren wir über die Parteien, und als Schriftführer fungieren meist Kollegen hier aus der Verwaltung.

Dominik Epping

Am 14. Mai wird es sechs Wahllokale für die insgesamt 17 Stimmbezirke geben: den Kindergarten St. Monika, das Vereinsheim der Hüwelgemeinschaft „Ennigkeet Alltied“ sowie die Ostwall-, die Marien-, die Astrid-Lindgren- und die Gemeinschaftshauptschule. Anders als in anderen Kommunen, die noch händeringend nach Wahlhelfern suchen, sind diese ehrenamtlichen Aufgaben in Lüdinghausen bereits alle verteilt. „Unsere Kampagne hat gefruchtet“, freut sich Epping. Die Stadt hatte allen, die sich als Helfer sowohl für die Landtags- als auch für die Bundestagswahl im September zur Verfügung stellen, zwei Eintrittskarten für das Klutenseebad versprochen (die WN berichteten). Auf diese Weise haben sich 63 Freiwillige gemeldet, die nun an den beiden Wahlterminen als Beisitzer eingesetzt werden. „Die Wahlvorstände generieren wir über die Parteien, und als Schriftführer fungieren meist Kollegen hier aus der Verwaltung“, berichtete Epping.

Nicht nur Erstwähler haben viele Fragen.

Dominik Epping

Für ihn ist die Landtagswahl eine Premiere: Erstmals ist er als Fachbereichsleiter für deren reibungslosen Ablauf zuständig. Unterstützt wird er von seinem Kollegen Benedikt Vester. „Außerdem hilft uns Heinz Schotte, der bereits pensioniert ist und vorübergehend mit einem geringen Stundenkontingent wieder für die Stadt im Einsatz ist. Wir sind gewissermaßen ein junges Team mit dem Know how eines Routiniers“, machte Epping deutlich.

Apropos jung: Um gezielt Erstwähler anzusprechen, hat der Landeswahlleiter eine Facebook-Kampagne gestartet. In kurzen Videoclips wird erklärt, was jeder Wähler wissen sollte, und zwar unabhängig vom Alter – wie Epping meint. Denn der Fachbereichsleiter ist überzeugt: „Nicht nur Erstwähler haben viele Fragen.“

 

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